666 Jahre im Zeitraffer

Veröffentlicht am Sonntag, 25. September 2016

Der Umzug zu »666 Jahre Niedersedlitz« bildet einen Höhepunkt des Festwochenendes.

Es ist Sonntag­morgen, der 28. August. So gegen zehn, so war zu lesen, beginnt der Festumzug zum 666. Geburtstag von Nieder­sedlitz. Eine überschaubare Menschen­menge zwischen Schule und altem Rathaus in der Sosaer Straße ist ratlos, denn weit und breit ist weder der angekün­digte Mädchen­spiel­mannszug noch ein Oldtimer zu sehen. »Ja, wo laufen sie denn?« Einer aus dem weißen Bierzelt weiß es: »Sie kommen die Mühlen­straße entlang, an der Feuerwehr vorbei und dann hierher.« Man setzt sich gemeinsam in Richtung Sprit­zenhaus in Bewegung. Dort haben sich bei über 30 Grad bereits erfreulich viele Schau­lustige einge­funden, die den Weg an den Lockwitzbach gefunden haben. Sie bilden Spalier für den großen Festumzug, den Vereine und Gewer­be­trei­bende gestalten. Der Spiel­mannszug mit seinen Trommeln und Querflöten ist zu hören, bevor man ihn sieht. Die Klein­gärtner vom Verein Am Scher­belberg kommen mit Leiter­wagen und reicher Ernte, die Feuer­wehr­leute mit Tradi­ti­ons­fahnen und Fahrzeugen. Zwischendrin ein Trabbi, Jeep und Lkw. Bei tropi­scher Hitze kommen nicht nur die Feuerwehr-Leute ins Schwitzen. Alle Teilnehmer werden für ihre Mühen mit reich­lichem Beifall bedacht. Fazit: Der Umzug bildete einen tollen Höhepunkt des Feier­wo­chen­endes mit Musik, Tanz, Zaubershow, Festmeile und Tombola.

Gerhard Ziegner

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