Adventskonzert in der Frauenkirche

Veröffentlicht am Donnerstag, 12. Dezember 2013

Auch in diesem Jahr führten die Sächsische Staatskapelle Dresden, der Sächsische Staatsopernchor und der Kammerchor der Frauenkirche am Samstag vor dem ersten Advent ein vorweihnachtliches Konzert auf, in dem klassische und romantische geistliche Arien, Chor- und Orchesterstücke erklangen. Nicht nur die fast 1.400»Zuhörer, die für das ausverkaufte Adventskonzert Karten ergattert hatten, waren von den Darbietungen beeindruckt. Auch die Besucher vor der Frauenkirche lauschten den musikalischen Darbietungen, die nach draußen übertragen wurden.

Altstadt. Wer kennt nicht den Weihnachts­klas­siker »Cantique de Noel«, durch den der Komponist Adolphe Adam berühmt wurde? Der deutsche Tenor Klaus Florian Vogt, einer der besten Wagner-Sänger weltweit, erntete für seine Inter­pre­tation dieses Liedes beim diesjäh­rigen Advents­konzert des ZDF in der Frauen­kirche viel Beifall. Neben ihm erstrahlten die Stimmen von gleich zwei aktuellen ECHO Klassik-Preis­trä­ge­rinnen: der »Sängerin des Jahres«, der ameri­ka­ni­schen Mezzo­so­pra­nistin Joyce und der jungen russi­schen Sopra­nistin Julia Lezhneva, die den Preis in der Kategorie »Beste Nachwuchs­künst­lerin« erhielt. Die erst 23-jährige Julia gewann mit ihrer natür­lichen, einfühl­samen Gestaltung die Herzen der Zuhörer im Sturm. Es war, als ob sich ihre glocken­helle Stimme in die Kuppel des Gottes­hauses erhob.

Auch in diesem Jahr führten die Sächsische Staats­ka­pelle Dresden, der Sächsische Staats­opernchor und der Kammerchor der Frauen­kirche am Samstag vor dem ersten Advent ein vorweih­nacht­liches Konzert auf, in dem  klassische und roman­tische geist­liche Arien, Chor- und Orches­ter­stücke  erklangen. Während auf den Weihnachts­märkten auf dem Alt- und Neumarkt geschäf­tiges Treiben herrschte, kehrte in die festlichen Räume der Frauen­kirche Besinn­lichkeit ein. Keiner merkte, wie viel Hektik wahrscheinlich vorher geherrscht hatte, als der öster­rei­chische Dirigent Franz Welser-Möst plötzlich erkrankte und absagte. Kurzfristig sprang der Bremer Dirigent Markus Poschner für ihn ein, den manche bereits als Ersten Gastdi­ri­genten der Dresdner Philhar­monie kannten.

Auf dem Programm standen Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart, Peter Tschai­kowsky, Pietro Mascagni, Giacomo Puccini und Adolphe Adam. Sie erhielten ihre besondere Note durch die hochka­rä­tigen Solisten des Abends.

Doch nicht nur die fast 1.400 Zuhörer, die für das ausver­kaufte Advents­konzert Karten ergattert hatten, waren von den Darbie­tungen beein­druckt. Auch die Besucher vor der Frauen­kirche lauschten den musika­li­schen Darbie­tungen, die nach draußen übertragen wurden. Am darauf folgenden Sonntag hatten die Zuschauer des ZDF Gelegenheit, die Musik und das Flair der Frauen­kirche am Bildschirm zu genießen.

G. Stabenow/Christine Pohl

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