Der 13. Geschichtsmarkt und »Martin Luther«

Veröffentlicht am Sonntag, 22. Januar 2017

Der 13. Geschichtsmarkt widmet sich in diesem Jahr u.a. dem 500. Jahrestag der Reformation und der Gestalt Martin Luthers.

Relief Martin Luther am Haus Mohnstraße 28 (Dresden-Pie­schen). Foto: Brendler

Relief Martin Luther am Haus Mohnstraße 28 (Dresden-Pie­schen).

Foto: Brendler

Der Kaditzer Stadt­teil­his­to­riker und Publizist Siegfried Reinhardt wird wie auf allen bishe­rigen so auch auf dem 13. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten (4./5. März 2017) mit einer Ausstellung und einem Vortrag zugegen sein. Diesmal präsen­tiert er seine Recher­che­er­geb­nisse zur Frage­stellung »Was erinnert noch heute im öffent­lichen Raum der Stadt Dresden an Martin Luther?«

Der 500. Jahrestag der Refor­mation im Oktober dieses Jahres war ihm und seinem »Mitstreiter«, dem Vorsit­zenden des Vereins »Neue Nachbar­schaft« Kaditz, Günther Scheibe, beson­derer Anlass, sich jener Frage­stellung zu widmen. Dabei konzen­trierten sich beide vorwiegend auf Gegen­ständ­liches, also auf alles das, was im öffent­lichen Raum der Stadt sowie in und an zugäng­lichen Orten direkt zu sehen ist. Im Ergebnis stellten sie fest: Dresdens Stätten des Erinnerns an Martin Luther sind von ihrer Größe und Gestaltung, aber auch vom Standort und dem Bekannt­heitsgrad sehr unter­schiedlich. Sie reichen von der Martin-Luther-Kirche in der Äußeren Neustadt, dem Luther-Denkmal vor der Frauen­kirche, dem Lutherhaus in Dresden-Kaditz bis hin zur Luther-Eiche in Kleinluga. Exponate bzw. Bestände aus Dresdner Museen, Biblio­theken, Galerien oder Archiven fanden keine Berück­sich­tigung.

Steffen Möller

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