Dresdner »Silicon Valley« an der Zwickauer Straße?

»Universelle Werke« – Leichtbau für Roboter und Verkehrstechnik

Veröffentlicht am Dienstag, 11. April 2017

An der Zwickauer Straße unterhalb der Agentur für Arbeit wurde am 27. März 2017 ein Stück Industriegeschichte geschrieben: Mit einem symbolischen ersten Hammerschlag startete die Belebung der »Universellen Werke«. Die ehemalige Fabrikanlage wird zu einem Innovationszentrum für Industriepartner des ILK der TU Dresden, Startup-Center für Ausgründungen und weitere Interessenten aus- und umgebaut.

Beim Symbolischen Hammerschlag mit Vertretern aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft, u.  a. Dresdens Oberbürgermeister Dirk HIlbert (1. v. l.), dem Rektor der TU Dresden Prof. Dr.-Hans Müller-Steinhagen (2. v. l.), Prof. Hubert Jäger, Vorstandssprecher des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (3. v. l.), Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung (5. v. l.), Wilfried Eberhardt, Mitglied des Aufsichtsrats der KUKA AG (r.). Foto: Dietrich

Beim Symbolischen Hammerschlag mit Vertretern aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft, u.  a. Dresdens Oberbürgermeister Dirk HIlbert (1. v. l.), dem Rektor der TU Dresden Prof. Dr.-Hans Müller-Steinhagen (2. v. l.), Prof. Hubert Jäger, Vorstandssprecher des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (3. v. l.), Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung (5. v. l.), Wilfried Eberhardt, Mitglied des Aufsichtsrats der KUKA AG (r.).

Foto: Dietrich

An der Zwickauer Straße unterhalb der Agentur für Arbeit, in Nachbar­schaft der Kletter­halle, wurde am 27. März 2017 ein Stück Indus­trie­ge­schichte geschrieben.

Mit einem symbo­li­schen ersten Hammer­schlag startete die Belebung der »Univer­sellen Werke«. Dresden ist bereits das Leichtbau-Zentrum Deutsch­lands und ein inter­na­tional führender Standort für Werkstoff­for­schung. Um das Institut für Leichtbau und Kunst­stoff­technik (ILK) der Techni­schen Univer­sität Dresden hat sich in der Dresdner Johann­stadt ein Leichtbau-Campus mit leistungs­fä­higen Partnern und Ausgrün­dungen gebildet. Zukünftig sollen die Dresdner Material-Kompe­tenzen auch im Stadtteil Plauen gebündelt werden, eine Art Dresdner »Silicon Valley«, wie bei der Feier geschwärmt wurde. Die tradi­ti­ons­reiche ehemalige Fabrik­anlage an der Zwickauer Straße wird zu einem Innova­ti­ons­zentrum für Indus­trie­partner des ILK, Startup-Center für Ausgrün­dungen und weitere Inter­es­senten aus- und umgebaut. Voraus­sichtlich ab April 2018 können die ersten Mieter einziehen. Auf fünf Etagen werden etwa 6.500 Quadrat­meter zur Verfügung stehen. Von großen Flächen mit Indus­trieloft-Charakter bis zur klein­tei­ligen Nutzung für einzelne Gründer­teams ist alles möglich. Die Techno­lo­gie­Zen­trumDresden GmbH wird das Gebäude, für das der Hammer­schlag erfolgt ist, betreiben und als Dienst­leister für alle Nutzer fungieren. Eigen­tü­merin des Objekts ist die IMMOPACT Univer­selle Werke GmbH.

»Hier entsteht eine ideale Keimzelle für innovative Ideen und neue Produkte. Das wird die Konkur­renz­fä­higkeit des Wirtschafts- und Wissen­schafts­stand­ortes im weltweiten Wettbewerb weiter stärken«, freute sich Oberbür­ger­meister Dirk Hilbert.

Steffen Dietrich

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