Dresdner Brunnen – gestern und heute

Ausstellung im Rathaus Leuben

Veröffentlicht am Dienstag, 11. März 2014

Schwerpunkte der Ausstellung bilden die Brunnengestaltung auf der Prager Straße, Kunstwerke von Robert Diez und Georg Wrba. Auch der im Jahr 2013 nach umfassender Sanierung wieder erstandene Neptunbrunnen – eine der bedeutendsten Dresdner Brunnenanlagen, wird vorgestellt ebenso das Vorhaben, dem ehemaligen Schuhspatzbrunnen von der Wilsdruffer Straße vor der Leubener Himmelfahrtskirche einen neuen Standort zu geben.

Die Buchautoren Detlef Eilfeld (r.) und Jochen Hänsch zeigten zur Eröffnung der Ausstellung eine Vision: eine Fotomontage, auf der der sanierte Neptunbrunnen ohne störende Hintergrundbebauung zu sehen ist. Foto: Pohl

Die Buchautoren Detlef Eilfeld (r.) und Jochen Hänsch zeigten zur Eröffnung der Ausstellung eine Vision: eine Fotomontage, auf der der sanierte Neptunbrunnen ohne störende Hintergrundbebauung zu sehen ist.

Foto: Pohl

Dresden gehört zu den brunnenreichsten Städten in Deutschland. Eine Übersicht über die Dresdner Brunnenlandschaft geben Detlef Eilfeld und Jochen Hänsch. Die beiden ausgewiesenen Brunnenkenner veröffentlichten im vergangenen Jahr ihr Buch „Dresdner Brunnen – Wasser in seiner schönsten Form“,  das den gleichen Titel wie die am 11. März 2014 im Rathaus Leuben, Hertzstraße 23, eröffnete Ausstellung trägt. Erstmals präsentieren sie hier in einer Ausstellung ihr profundes und über Jahrzehnte gewachsenes Wissen zur Brunnengeschichte.

Schwerpunkte der Ausstellung bilden die Brunnengestaltung auf der Prager Straße, Kunstwerke von Robert Diez und Georg Wrba. Auch der im Jahr 2013 nach umfassender Sanierung wieder erstandene Neptunbrunnen – eine der bedeutendsten Dresdner Brunnenanlagen, wird vorgestellt ebenso das Vorhaben, dem ehemaligen Schuhspatzbrunnen von der Wilsdruffer Straße vor der Leubener Himmelfahrtskirche einen neuen Standort zu geben.

Für dieses Projekt warb Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt am 11. März und stellte eine Spendenbox auf. Denn mit bürgerschaftlichem Engagement wachsen die Chancen, dass das Projekt verwirklicht wird. In der Ausstellung wird auch ein Blick hinter die Kulissen gewährt: Welche Technik steckt hinter der Wasserkunst, wie kommt das Wasser zum Brunnen? Die Präsentation umfasst neben 150 Fotos auch historische Ansichten und Dokumente sowie eine Übersicht über die Dresdner Brunnen bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.

Zahlreiche Abbildungen von Brunnen verdeutlichen die Schönheit und Vielfalt der Dresdner Brunnen. „Besonders erfreut sind wir, dass Künstler und Unternehmen Exponate zur Verfügung gestellt haben, die bisher in der Öffentlichkeit noch nicht gezeigt wurden. Dazu gehören Modelle des Sarrasanibrunnens von Vinzenz Wanitschke und Bronzegussteile der Firma Kunstguss Gebrüder Ihle“, sagen die Ausstellungsgestalter Detlef Eilfeld und Jochen Hänsch. Auch Brunnenbauelemente der Wassertechnik Dresden GmbH sind zu sehen.

Christine Pohl

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Kontakt & weitere Infos

Die Ausstellung kann bis zum 25. April, Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, besichtigt werden.
Der Eintritt ist frei.
Führungen durch die Ausstellung am 20. März, 17 Uhr, mit Jochen Hänsch sowie am 10. April, 17 Uhr, mit Detlef Eilfeld.