Earth Hour am 25. März 2017

Licht aus an Rathausturm und Frauenkirche als Zeichen für mehr Klimaschutz

Veröffentlicht am Freitag, 24. März 2017

Bei weltweit größten Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz geht für eine Stunde das Licht aus – die »Earth Hour« findet auch in Dresden statt. Und so gehen nicht nur bei der weltbekannten Frauenkirche am Altmarkt für eine Stunde die Lichter aus...

Dresden. Warum wird am Samstag, 25. März 2017, 20.30 Uhr, für eine Stunde die Beleuchtung des Rathaus­turmes ausge­schaltet? Weil an diesem Tag Millionen Menschen gemeinsam ein Zeichen für den Klima­schutz setzen. Bei dieser weltweit größten Aktion für mehr Klima- und Umwelt­schutz geht für eine Stunde das Licht aus. In Dresden bleibt auch die Frauen­kirche dunkel. Mit der Gemein­schafts­aktion von World Wide Fund For Nature (WWF) sollen Menschen motiviert werden, umwelt­freund­licher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus. Die WWF-Jugend plant eine Veran­staltung auf dem Neumarkt zum Zeitpunkt der Earth Hour.

Bisher sind die Anstren­gungen in Deutschland zur CO2-Einsparung nicht genügend voran­ge­kommen. »Es sind dringend stärkere Anstren­gungen aller staat­lichen Ebenen und auch der Bürge­rinnen und Bürger für mehr Klima­schutz nötig. Auch die nach uns kommenden Genera­tionen sollen eine lebens­werte Erde behalten«, sagt  Umwelt­bür­ger­meis­terin Eva Jähnigen. »Mit der symbo­li­schen Abschaltung der Beleuchtung des Rathaus­turmes will die Stadt­ver­waltung deutlich machen, dass auch sie ihren Beitrag leisten muss und will. Den Auftrag dazu hat der Stadtrat mit dem Integrierten Klima- und Energie­konzept 2013 bereits erteilt.«

Die Stadt­ver­waltung will künftig bei städti­schen Gebäuden häufiger auf Photo­vol­ta­ik­an­lagen zur Eigen­nutzung setzen und die Heizungs­an­lagen hinsichtlich des Energie­be­darfs optimieren. Zudem soll der Anteil nachhal­tiger Elektro­mo­bi­lität im Stadt­verkehr deutlich erhöht werden. Allein der Verkehrs­be­reich trägt etwa ein Drittel zur städti­schen CO2-Bilanz bei. Deswegen wird sich Dresden im September 2017 erneut an der Europäi­schen Woche der Mobilität betei­ligen, die Möglich­keiten zeigt, wie jeder mobil sein und zugleich die negativen Auswir­kungen reduzieren kann.

StZ/Christine Pohl

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