Erweiterung des Alumnats für den Dresdner Kreuzchor

Veröffentlicht am Montag, 11. Dezember 2017

Am Standort des Evangelischen Kreuzgymnasiums wurde am Freitag der Grundstein für einen Erweiterungsbau des Alumnats gelegt. So sollen 44 neue Wohn- und Übernachtungsplätze sowie zusätzliche Gemeinschaftsräume für den Dresdner Kreuzchor entstehen.

Im Beisein von Kreuzkantor Roderich Kreile (r.) befüllte Alumnatsleiterin Martina Schellhorn die Zeitkapsel. Dabei unterstützte sie Kruzianer Timo Mauerhoff. Foto: Dietrich

Im Beisein von Kreuzkantor Roderich Kreile (r.) befüllte Alumnatsleiterin Martina Schellhorn die Zeitkapsel. Dabei unterstützte sie Kruzianer Timo Mauerhoff.

Foto: Dietrich

Blasewitz. Am Standort des Evange­li­schen Kreuz­gym­na­siums in der Ermel­straße ist am 8. Dezember 2017 der Grund­stein für einen Erwei­te­rungsbau des Alumnats gelegt worden. Die Feier wurde umrahmt durch den Gesang des Kleinen Chores der Kruzianer. Kreuz­kantor Roderich Kreile sagte, dass für ihn ein Wunsch in Erfüllung geht, den er schon seit Beginn seiner 21-jährigen Zeit als Kreuz­kantor hat. Es sei heute ein »Tag der Freude« für den Kreuzchor, so Kreile.

Die Wohnbe­din­gungen auf dem Campus werden sich für die Kruzianer durch die Erwei­terung erheblich verbessern. Bis zum Beginn des Schul­jahres 2019/20 werden 44 neue Wohn- und Übernach­tungs­plätze sowie zusätz­liche Gemein­schafts­räume für Kruzianer bezugs­fertig sein. Dann wird auch für jeden Kruzianer ein Alumnats­platz vorhanden sein.

4,76 Millionen Euro inves­tiert die Stadt Dresden in den Anbau. Über Brücken wird dieser mit dem Altbau verbunden. Dresdens Oberbür­ger­meister Dirk Hilbert würdigte in seiner Ansprache die heraus­ra­gende Rolle des Kreuz­chores als Kultur­bot­schafter der Stadt. Mit dem Erwei­te­rungsbau werden sich die Arbeits- und Lebens­be­din­gungen der Kruzianer verbessern.

Gemeinsam mit Alumnats­lei­terin Martina Schellhorn und Oberbür­ger­meister Dirk Hilbert versenkte Kreuz­kantor Roderich Kreile schließlich eine Zeitkapsel mit verschie­denen Andenken in den Grund­stein. Darunter befanden sich nicht nur tradi­ti­ons­gemäß Tages­zei­tungen, Baupläne und Dokumente des Dresdner Kreuz­chores, sondern auch kleine Glücks­bringer. Sie wurden u. a. von Ralf Minge, Sportchef der SG Dynamo Dresden, und Moderator Peter Escher beige­steuert, aber auch von anderen Bürgern. Unter dem Motto »Ein Stück von dir« sind damit die besten Wünsche im Fundament des Neubaus verewigt.

Steffen Dietrich

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