Gut gerüstet für neuen Lebensabschnitt

Veröffentlicht am Mittwoch, 24. August 2016

Aktion Zuckertüte im vornehmen Ballsaal des Stammhauses Watzke unter historischen Deckengemälden und prächtigen Lüstern. Insgesamt 30 ABC-Schützen erhielten am 3. August eine komplette Grundausstattung, weitere 65 Grund- und Mittelschüler konnten sich über ein Paket mit nützlichen Schulmaterialien freuen.

Der große Festsaal im Ballhaus Watzke war in diesem Jahr Schauplatz für das Finale der Aktion Zuckertüte. Integrationsministerin Petra Köpping freut sich zusammen mit AWO-Chef René Vitz, Clown Tomtom (v. l.) und vier ABC-Schützen über die gelungene Aktion. Foto: Möller

Der große Festsaal im Ballhaus Watzke war in diesem Jahr Schauplatz für das Finale der Aktion Zuckertüte. Integrationsministerin Petra Köpping freut sich zusammen mit AWO-Chef René Vitz, Clown Tomtom (v. l.) und vier ABC-Schützen über die gelungene Aktion.

Foto: Steffen Möller

Super Ambiente, super Sponsoren und ein engagiertes Organi­sa­to­renteam bildeten jene schlag­kräftige Taskforce, die den bevor­ste­henden Schul­beginn für insgesamt 95 Mädchen und Jungen in diesem Jahr zu einem ganz beson­deren Ereignis werden ließ: Aktion Zuckertüte im vornehmen Ballsaal des Stamm­hauses Watzke unter histo­ri­schen Decken­ge­mälden und präch­tigen Lüstern. Insgesamt 30 ABC-Schützen erhielten am 3. August eine komplette Grund­aus­stattung, weitere 65 Grund- und Mittel­schüler konnten sich über ein Paket mit nützlichen Schul­ma­te­rialien freuen. Auf die Beine gestellt worden war die Aktion einmal mehr von der AWO Dresden. Deren Vorsit­zender, René Vitz, bedankte sich ausdrücklich bei all denje­nigen, deren Spenden es zuver­lässig ermög­lichen Kindern aus einkom­mens­schwachen Familien den Start in die Schule zu erleichtern. »Egal ob aus Ghana oder Gorbitz, egal wie sich die Einkom­mens­si­tuation der Eltern gestaltet – jedes Kind hat ein Recht auf Bildung und ordent­liches Schul­ma­terial«, so der AWO-Chef. Einzel­spender, Firmen und Händler hatten 2.000 Euro an Spenden aufge­bracht, dazu kamen Sachspenden in gleicher Größen­ordnung. Weitere 2.000 Euro legte die AWO-Stiftung drauf. Unter­stützung gab es auch aus der Politik, namentlich von Integra­ti­ons­mi­nis­terin Petra Köpping, die als Schirm­herrin der Aktion auftrat. Die Spenden kommen zu 100 Prozent bei den Kindern an. Neben­kosten finan­ziert der AWO-Kreis­verband aus Mitglieds­bei­trägen. Doch das Problem bleibt: Kinder­armut resul­tiert aus der Armut der Eltern.

Steffen Möller

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