Kulturpalast Dresden: Eröffnung am Freitag

Dresdner Philharmonie weiht Konzertsaal ein

Veröffentlicht am Montag, 24. April 2017

Die Eröffnung der zentralen Kulturstätte nähert sich: Der Kulturpalast Dresden wird diesen Freitag, 28. April 2017, eröffnet und mit einer Festwoche eingeweiht. Das Programm steht. Auch die Zentralbibliothek Dresden und die Herkuleskeule ziehen in das Gebäude.

Wie lange dauert es noch bis zur Eröffnung des Kulturpalastes? Das lässt sich an der LED-Installation ablesen, die seit dem 12. April zu sehen ist. Die 15.000 LED können Zahlen und Buchstaben darstellen, so dass auch der Schriftzug Bibliothek oder Philharmonie zu lesen ist. Foto: PR

Wie lange dauert es noch bis zur Eröffnung des Kulturpalastes? Das lässt sich an der LED-Installation ablesen, die seit dem 12. April zu sehen ist. Die 15.000 LED können Zahlen und Buchstaben darstellen, so dass auch der Schriftzug Bibliothek oder Philharmonie zu lesen ist.

Foto: PR

Altstadt. Im Dunkeln leuchten Ziffern und Buchstaben am Kultur­palast, innen und außen wird noch kräftig gewerkelt, damit alles fertig wird bis zur Übergabe: Am Freitag, 28. April 2017, 17 Uhr, beginnen die Eröff­nungs­fei­er­lich­keiten vor dem Kultur­palast, 19 Uhr erklingt zum Festakt die »festliche Ouvertüre« op. 96 von Dmitri Schosta­ko­witsch, gespielt von der Dresdner Philhar­monie in »ihrem« neuen Konzertsaal. Als Festredner ist u. a. Finanz­mi­nister Wolfgang Schäuble angekündigt. Das Eröff­nungs­konzert wird nach außen übertragen und in einer audio­vi­su­ellen Show auf der Fassade live zu erleben sein. Die Geschichte des Gebäudes und der Neustart 2017 werden in Bildern insze­niert. Ein ganzes Feier­wo­chenende schließt sich an. Am 29. April 2017 startet 9.30 Uhr das Programm zur Einweihung der Zentral­bi­bliothek, abends wird die neue Spiel­stätte der Dresdner Herku­les­keule eröffnet. Am Sonntag finden dann mehrere Konzerte statt, die Bibliothek lädt zum Tag der offenen Tür ein. Und am Montag gewährt die »SZ-Entde­ckertour« Einblicke ins Haus für die Bürger. Im Vorfeld war immer wieder befürchtet worden, ob der Eröff­nungs­termin gehalten werden kann, denn Sanierung und Umbau waren teuer als geplant.

Wer sich detail­liert für diesen Bau der Nachkriegs­mo­derne – über dessen Abriss nach der Wende disku­tiert wurde – inter­es­siert, dem sei die Sonder­aus­stellung im Stadt­museum Dresden empfohlen: »Kultur­palast Dresden. Archi­tektur als Auftrag«. Sie zeigt die bauge­schicht­liche Entwicklung und Nutzung des Gebäudes von den ersten Plänen an bis zur künst­le­ri­schen Ausstattung. Verbunden damit ist ein umfang­reiches Vortrags­pro­gramm.

StZ/Christine Pohl

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