Netzwerk Dresden-Plauen

Veröffentlicht am Dienstag, 28. Februar 2017

Ende Januar trafen sich die Mitglieder des Netzwerkes Dresden-Plauen miteinander zu einer Ideenschmiede. Dabei wurde der Gedanke, ein Begegnungstreff im Stadtteil einzurichten.

Plauen. Ende Januar trafen sich die Mitglieder des Netzwerkes Dresden-Plauen mitein­ander zu einer Ideen­schmiede. Dabei wurde der Gedanke, ein Begeg­nungs­treff im Stadtteil einzu­richten, wieder aufge­griffen. Noch wird nach geeig­neten Räumlich­keiten gesucht. Im Rahmen der inter­na­tio­nalen Wochen gegen Rassismus (16. März bis 6. April) lädt dieser inter­kul­tu­relle Treff alle inter­es­sierten Anwohner, egal ob Flüchtling, Altein­ge­sessene oder Neuzu­ge­zogene ein, mitein­ander in Kontakt zu kommen. Ursprünglich wurde das Netzwerk im Frühjahr 2015 von verschie­denen Insti­tu­tionen, wie den Jugendclub Müller­brunnen, den Bürger­ver­einen oder Kirch­ge­meinden ins Leben gerufen, um den Flücht­lingen, die in verschie­denen Übergangs­heimen oder auch in Wohnungen in Dresden-Plauen leben, die Integration in unsere Gesell­schaft zu erleichtern. Das ist auch weiterhin ein Ziel des Netzwerkes. Da es inzwi­schen kaum noch Übergangs­heime in Plauen gibt, möchte sich das Netzwerk künftig dem Zusam­men­leben im Stadtteil allgemein widmen. Neben der Unter­stützung der Flücht­linge stehen dabei Angebote für Zugezogene, aber auch Unter­stützung im Alltag für ältere Menschen verstärkt im Blick­punkt. Im Netzwerk sollen künftig noch mehr die Aktivi­täten der Partner­in­sti­tu­tionen bekannt gemacht werden, damit es Inter­es­sierte einfacher haben, sich bei dem einen oder anderen Projekt zu engagieren. Mitte Oktober 2016 wurde der Verein „Dresden-Plauen mitein­ander“ gegründet, um die Arbeit des Netzwerkes besser unter­stützen zu können. So ist es nun auch möglich, Förder­mittel zu beantragen und Spenden entgegen zu nehmen. Seit diesem Jahr erhält das Netzwerk eine Förderung aus dem lokalen Handlungs­pro­gramm für Demokratie und Toleranz der Stadt Dresden. Damit sollen zum einen Sachkosten wie die Miete für den Begeg­nungs­treff finan­ziert werden, aber auch eine Teilzeit­stelle für die Koordi­nation der Netzwerk­arbeit, was bisher komplett ehren­amtlich erfolgte.

Wer sich mit eigenen Ideen für inter­kul­tu­relle Begeg­nungen in seinem Stadtteil engagieren möchte, zum Beispiel sport­liche Aktivi­täten oder ein Zoobesuch, der meldet sich beim Netzwerk unter: netzwerk.dd.plauen@gmail.com oder per Tel. 0351 21999696.

Claudia Trache

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