Neue Theater öffnen am 16. Dezember 2016

Pünktliche Übergabe steht bevor

Veröffentlicht am Freitag, 14. Oktober 2016

91 Millionen Euro kostet der neue Theaterstandort im Kraftwerk Mitte. tjg. theater junge generation und die Staatsoperette Dresden feiern am 16. Dezember 2016 Einweihung. Derzeit proben die Künstler für die Premieren.

Vor-Ort-Besuch im Kraftwerk Mitte: Das Foyer ist fertig – neben moderner Funktionalität bleiben die Spuren der Vergangenheit sichtbar. Im neuen Theaterkomplex traf sich Oberbürgermeister Dirk Hilbert (l.) mit Projektleiter Florian H. Brandenburg, Intendantin Felicitas Loewe (tjg.), Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch und Intendant Wolfgang Schaller (Staatsoperette Dresden) (v. l.n.r.). Foto: Dietrich

Vor-Ort-Besuch im Kraftwerk Mitte: Das Foyer ist fertig – neben moderner Funktionalität bleiben die Spuren der Vergangenheit sichtbar. Im neuen Theaterkomplex traf sich Oberbürgermeister Dirk Hilbert (l.) mit Projektleiter Florian H. Brandenburg, Intendantin Felicitas Loewe (tjg.), Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch und Intendant Wolfgang Schaller (Staatsoperette Dresden) (v. l.n.r.).

Foto: Dietrich

Das Theater­foyer im Kraftwerk Mitte ist fertig. Oberbür­ger­meister Dirk Hilbert hat es am 30. September begut­achtet und sich ein Bild vom neuen Theater­standort gemacht. Mit vor Ort waren Florian H. Brandenburg, Projekt­leiter für das Kraftwerk Mitte bei der Kommu­nalen Immobilien Dresden (KID), die Inten­danten Felicitas Loewe (tjg. theater junge generation) und Wolfgang Schaller (Staats­ope­rette Dresden) sowie Kultur­bür­ger­meis­terin Annekatrin Klepsch. Das Großbau­projekt liegt im Zeitplan. »Die Staats­ope­rette Dresden ist überaus dankbar für die püntkliche Übergabe der Bühne am 21. September 2016 als Voraus­setzung der künsle­ri­schen Proben bis zur Eröffnung«, sagte Intendant Wolfgang Schaller. Über 91 Millionen Euro sind in den Theater­neubau geflossen. Damit wurde auch der vom Stadtrat gesetzte knappe Finanz­rahmen einge­halten.

Zur Freude über die am 16. Dezember 2016 geplante feier­liche Eröffnung der Theater­neu­bauten im Kraftwerk Mitte kommt auch eine gehörige Portion Stolz auf das Geleistete, die Oberbür­ger­meister Dirk Hilbert in Worte fasste: »Wo einst der Strom für Dresden produ­ziert wurde, wird jetzt das Publikum emotionale und kultu­relle Impulse empfangen. Die Theater­bau­stelle Kraftwerk Mitte ist ein Kraftakt für alle gewesen, für die Bauleute, die Beleg­schaft und die Stadt­kasse. Aber das Ergebnis spricht für sich. Das Gelingen macht mich als Oberbür­ger­meister stolz und dankbar und ich wünsche mir, dass von Dresdens neuer Mitte viele gute Ideen in die Stadt fließen, die uns weiter voran­bringen«.

Noch wird mit Hochdruck am Abschluss der Innen­aus­bauten gearbeitet. Auch die Außenwege werden fertig­ge­stellt. Ansonsten ist das riesige Bauwerk fertig. 1.175 Theater­stühle und 1.100 Schein­werfer wurden eingebaut. 100 Kilometer Kabel sind verlegt und fast 40.000 Liter Farbe verstrichen. Die Mitar­beiter der Staats­ope­rette Dresden und des tjg. theater junge generation testen derzeit die Technik, auf den Bühnen wird für die ersten Premieren geprobt.

»Für die Arbeit der Bauleute, der Kommunale Immobilien Dresden GmbH & Co. KG und der Züblin AG hegen wir große Bewun­derung«, so Schaller.

Auch tjg.-Intendantin Felicitas Loewe drückte ihren Dank und Begeis­terung über die pünkt­liche Fertig­stellung aus: »Wir können es kaum erwarten, wieder in vollem Umfang für unser Publikum zu spielen und möchten allen danken, die uns auf dem langen Weg dahin begleitet haben und nach wie vor emsig an der Fertig­stellung des neuen Hauses arbeiten.«

Geplant sind zwei Festakte. Am Vormittag des 16. Dezember 2016 heißt es »Von Dresden für Euch«. Das wird die feier­liche Übergabe an die Mitar­beiter beider Theater sein. Die Inten­danten und Mitar­beiter erhalten zu diesem Festakt den symbo­li­schen goldenen Schlüssel. Am Abend werden dann 600 Ehren­gäste im neuen Saal der Staats­ope­rette Dresden zum Festakt »Von UNS für Dresden« erwartet. Hier werden Perfor­mances von beiden Ensembles zu erleben sein. Außerdem werden »künst­le­rische Gastge­schenke« übergeben.

Steffen Dietrich

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