Neues Klinikgebäude eingeweiht

Veröffentlicht am Mittwoch, 16. November 2016

Bischof Timmerevers vom Bistum Meißen-Dresden weiht Erweiterungsbau im Fachkrankenhaus St. Marien ein.

bILD STATT sCHLÜSSEL für Verwaltungsdirektor Roland Zucker (u.l.) von Architekt Peter Kczor. Foto: Möller

BILD STATT SCHLÜSSEL für Verwaltungsdirektor Roland Zucker (u.l.) von Architekt Peter Kczor.

Foto: Möller

Klotzsche. Für das St. Marien Krankenhaus war es ein großer Tag. Die Einweihung des neuen Erweiterungsbaus ist ein Meilenstein in der durchaus erfreulichen Entwicklung der Dresdner Krankenhauslandschaft, wie Diözesan-Caritasdirektor Matthias Mitzscherlich vom Bistum Dresden-Meißen e. V. bei der Feierstunde am 28. Oktober hervorhob.

Der Neubau bietet auf zwei Etagen und 1.600 Quadratmetern Fläche zusätzlich Platz für eine Gerontopsychiatrische Station und eine zweite Tagesklinik. Knapp 5 Millionen Euro, davon 3,2 Millionen Euro aus Fördermitteln der Freistaates Sachsen, sind in das Projekt geflossen. Die Bauarbeiten dauerten 17 Monate, der Termin- und Kostenplan konnte eingehalten werden. Insgesamt waren an dem Vorhaben 73 Firmen und 15 Ingenieurbüros beteiligt.

„Das Gebäude ordnet sich strukturell und gestalterisch dem Bestand unter. Es ist der Kleinteiligkeit des Klinikareals angepasst“, erläuterte Architekt Peter Koczor den Entwurf.

Bischof Heinrich Timmerevers kümmerte sich dann um die Weihe des Hauses: das volle katholische Programm mit Weihwasser und Weihrauch. Der Kirchenmann entwickelt sich zu einem Dauergast im Dresdner Norden. Vor drei Wochen erst hatte man ihn bei gleicher Gelegenheit in der Kindertagesstätte St. Klara ­gesehen. An die zahlreich erschienenen Gäste und Mitarbeiter gewandt, betonte der Hausgeistliche Albert Franz, dass man keineswegs missionieren wolle. „Es geht darum, Menschen in schwierigen Situationen zu helfen!“

Steffen Möller

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