Theegarten-Pactec erweitert sein Unternehmen

Grundsteinlegung an der Breitscheidstraße

Veröffentlicht am Dienstag, 11. März 2014

Mit einer Grundsteinlegung startet auf dem Gelände von der Theegarten-Pactec GmbH & Co KG das größte Bauprojekt in ihrer Firmengeschichte. Für die Erweiterung des Produktionsstandortes an der Breitscheidstraße hat das Unternehmen eine Fläche von 12.000 Quadratmeter erworben und wird 33 Millionen Euro investieren. Im Beisein von rund 400 Gästen mauerten die Geschäfsführer Markus Rustler und Dr. Egbert Röhm die Zeitkapsel ein.

Zur Grundsteinlegung mauerte der geschäftsführende Gesellschafter Markus Rustler (mitte) gemeinsam mit Geschäftspartnern die Zeitkapsel ein. Foto: Pohl

Zur Grundsteinlegung mauerte der geschäftsführende Gesellschafter Markus Rustler (mitte) gemeinsam mit Geschäftspartnern die Zeitkapsel ein.

Foto: Pohl

Dobritz. 7. März 2014: Mit einer Grund­stein­legung startet auf dem Gelände von Theegarten-Pactec das größte Bauprojekt in seiner Firmen­ge­schichte. Für die Erwei­terung des Produk­ti­ons­stand­ortes an der Breit­scheid­straße hat das Unter­nehmen eine Fläche von 12.000 Quadrat­meter erworben und wird 33 Millionen Euro in Neu- und Umbau inves­tieren. Nach Entker­nungs­ar­beiten Anfang des Jahres rollen jetzt die Bagger, die Baugrube wird ausge­hoben.

Im Beisein von rund 400 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissen­schaft und Kultur sowie der Mitar­beiter mauerten die Geschäfs­führer Markus Rustler und Dr. Egbert Röhm die Zeitkapsel ein. Zuvor war sie mit Zeitdo­ku­menten, Plänen und Münzen gefüllt worden.

»Die Zukunft beginnt heute«, sagte Markus Rustler. Lange war um eine Lösung gerungen worden, dass sich das Unter­nehmen an diesem Standort in Dresden weiter­ent­wi­ckeln kann. Wirtschafts­bür­ger­meister Dirk Hilbert zeigte sich zufrieden, dass das wichtige Maschi­nen­bau­un­ter­nehmen hier inves­tiert und damit rund 50 Arbeits­plätze schafft.

Das Famili­en­un­ter­nehmen Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG mit seinen 350 Mitar­beitern produ­ziert und liefert Verpa­ckungs­ma­schinen für Süßwaren auf alle Konti­nente der Welt, 90 Prozent der Anlagen gehen in den Export. Die Nachfrage wächst. Und so wird bei laufender Produktion neu- und umgebaut. Bis 2017 entsteht ein komplett neuer Gebäu­de­komplex. Dazu gehören vier 120 Meter lange neue Produk­ti­ons­hallen und ein Hochre­gal­lager, ein Teil des jetzigen Verwal­tungs­ge­bäudes wird wegge­rissen. Auf 25.000 Quadrat­meter Fläche wachsen neue Gebäude für Fertigung und Verwaltung, auf 14.000 Quadrat­meter bleiben die jetzigen Gebäude stehen.

Gegen­wärtig werden die Hallen genutzt, die in den 50er, 60er Jahren im damaligen Nagema-Werk Süd entstanden. Die heutigen Produk­ti­ons­pro­zesse und techni­schen Standards, vor allem auch die energe­ti­schen Anfor­de­rungen, erfordern aus Unter­neh­mer­sicht eine Moder­ni­sierung.

Erweiterung im Jubiläumsjahr

Das Famili­en­un­ter­nehmen, das in vierter Generation geführt wird, begeht in diesem Jahr zwei Jubiläen: Vor 80 Jahren wurde Rose-Theegarten gegründet, vor 20 Jahren erfolgte die Übernahme von Pactec, ein Unter­nehmen, das aus dem Nagema-Kombinat hervor­ge­gangen war. 1997 verla­gerte Theegarten-Pactec seinen Firmensitz ganz nach Dresden. Im Frühjahr wird eine Chronik über die Firmen­ge­schichte erscheinen.

Zur Firmen­phi­lo­sophie gehört das Wirken in der Region. So gibt es eine enge Koope­ration mit der TU Dresden, aber auch mit Mittel­schulen, um Schüle­rinnen und Schüler frühzeitig für die Technik zu begeistern. Die Firma engagiert sich in Dresden auch für Sport und Kultur.

Christine Pohl

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