Wo Freundschaften entstehen

Begegnungscafé »Go IN« mit neuem Standort

Veröffentlicht am Mittwoch, 9. Dezember 2015

Deutsche und Flüchtlinge haben beim gemeinsamen Essen, Spielen und Reden die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen. Der Zuspruch ist groß, so groß, dass die Räumlichkeiten der Kontaktstelle »Mittelpunkt« zu klein wurden, um allen Interessierten genug Platz zu bieten. So gibt es das Begegnungscafé »Go IN« in Gorbitz seit einem Jahr am neuen Standort.

Zur Wiedereröffnung des »Go IN«. Foto: Claudia Trache

Zur Wiedereröffnung des »Go IN«.

Foto: Claudia Trache

Gorbitz. Seit einem Jahr gibt es bereits das Begeg­nungscafé »Go IN« in Gorbitz. Deutsche und Flücht­linge haben beim gemein­samen Essen, Spielen und Reden die Möglichkeit, sich gegen­seitig kennen­zu­lernen. Der Zuspruch ist groß, so groß, dass die Räumlich­keiten der Kontakt­stelle »Mittel­punkt« zu klein wurden, um allen Inter­es­sierten genug Platz zu bieten. Bei der Suche nach einem anderen Standort sind Vivien und Gerlinde, zwei rührige Frauen dieser Initiative, bei der Gorbitzer Phili­pus­kirch­ge­meinde fündig geworden. Seit November heißt es in dessen Gemein­dehaus am Leute­witzer Ring 75 immer dienstags von 18.30 bis 21 Uhr »Go IN«. Mitte November wurde die Wieder­eröffnung in den Kirchen­räumen groß gefeiert. Neben einem Mitbring-Büffet, an dem sich Deutsche wie Flücht­linge mit zum Teil jeweils landes­ty­pi­schen Spezia­li­täten betei­ligten, sorgte eine inter­na­tionale Band für die musika­lische Unter­malung. Zwei junge Männer aus den USA, Mock und Chris, sowie Yazan aus Syrien haben sich erst in Dresden kennen­ge­lernt und spielen seitdem regel­mäßig zusammen. Es ist schön zu sehen, wie durch dieses Begeg­nungscafé Freund­schaften entstehen, dass die fehlende Sprach­kenntnis kein Hinde­rungs­grund sein muss, wenn man mitein­ander in Kontakt kommen möchte.

Es kommen schon längst nicht mehr nur die Syrer, Eritreer oder Afghanen, die in Gorbitz zu Hause sind. Die angenehme Atmosphäre hat sich herum gesprochen. Flücht­linge aus Prohlis oder auch Bewohner von Übergangs­heimen finden ebenso den Weg ins »Go IN«, wie Einhei­mische aus anderen Stadt­teilen. Die Organi­sa­toren möchten auch im kommenden Jahr neben den wöchent­lichen Treffs regel­mäßige Ausflüge oder Infor­ma­ti­ons­abende anbieten. Inter­es­sierte, die sich ehren­amtlich engagieren möchten, sind jederzeit herzlich willkommen. Finan­ziell unter­stützt wird das Projekt im Moment von der Evange­li­schen Landes­kirche Sachsen.

Claudia Trache

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Kontakt & weitere Infos

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