Thesen-Brote für Lesepavillon

Zschachwitzer Dorfmeile ein voller Erfolg

Veröffentlicht am Donnerstag, 1. Juni 2017

Alt und Jung waren zur diesjährigen Zschachwitzer Dorfmeile auf den Beinen. Gewerbetreibende, Vereine, Kirchgemeinden, Schulen und ortsansässige Familien gestalteten von Zschachwitzern für Zschachwitzer ein Straßenfest der besonderen Art.

Claudia Gütter und »Dorfmeilen-Chef« Detlef Eilfeld beim Verkauf der Reformations-Thesen-Brote. Foto: Trache

Claudia Gütter und »Dorfmeilen-Chef« Detlef Eilfeld beim Verkauf der Reformations-Thesen-Brote.

Foto: Trache

Alt und Jung waren zur Zschach­witzer Dorfmeile auf den Beinen. Gewer­be­trei­bende, Vereine, Kirch­ge­meinden, Schulen und ortsan­sässige Familien gestal­teten von Zschach­witzern für Zschach­witzer ein Straßenfest der beson­deren Art. Tradition dabei hat der histo­rische Spaziergang mit Gert Scykalka. Seit über 20 Jahren forscht er zur Klein­zschachwitzer Geschichte und kann jedes Jahr neue inter­es­sante Details vermitteln. »Stamm­be­sucher« lockt die Tour ebenso wie neu Zugezogene, die sich gern ein Bild von Kleinz­schachwitz als einstigem Villen- und Luftkurort verschaffen. Neben einem kurzen Abriss der Geschichte, die bis 1310 zurück­reicht, erfuhren die Gäste Inter­es­santes zur Archi­tektur des Ortsteils, über die Bedeutung verschie­dener Straßen­namen, die einen engen Bezug zu Werken von Carl Maria von Weber haben und zu weiteren bedeu­tenden Persön­lich­keiten. Im Hoftheater bei Familie Scykalka gaben sich am 13. Mai 2017 Fürst Putjatin, seine Gattin Fürstin Elisabeth und Lehrer Locke die Ehre. Außerdem öffnete die Familie ihren Garten für die Gäste der Dorfmeile, die abseits des Trubels bei einer Tasse Kaffee und einem Stück selbst gemachten Kuchen entspannen wollten. Beim Ausschank halfen Freunde und Nachbarn ebenso wie zuvor beim Backen. Auch im Garten von Hannelore Krajak genossen viele Meilen­be­sucher die Ruhe im Grünen an der Meußlitzer ­Straße.

Es ist gute Tradition, dass zur Zschach­witzer Dorfmeile ein Spenden­thema ausgelobt wird, für das die Spenden und Erlöse der Tombola verwendet werden. Diese kommen in diesem Jahr dem Zschach­witzer Lesepa­villon zu Gute, der an der Bahnhof­straße, auf dem Grund­stück des ehema­ligen Blumen­hauses Dreyer, bis Ende 2017 entstehen soll. 95 Refor­ma­tions-Thesen-Brote spendierte die Mühlen­bä­ckerei Zopp, deren Erlös ebenfalls für den Lesepa­villons verwendet wird.

Pünktlich 18 Uhr startete der Festumzug. Angeführt vom Radeberger Spiel­mannszug »Sächsi­sches Infan­te­rie­re­giment Prinz Friedrich August von Sachsen von 1810«, der sonst bei der »Winter­meile« seinen großen Auftritt hat. Zahlreiche Besucher der Dorfmeile säumten die Straßen oder schlossen sich dem Umzug an. Ein Thema zur Dorfmeile war, einen passenden Namen für das neue Einkaufs­center am ehema­ligen Standort Kaufhaus Günther zu finden. Namens­vor­schläge können gern an post@zschachwitzer-dorfmeile.de geschickt oder bei allen Mitglieds­ge­schäften des Vereins abgegeben werden.

Claudia Trache

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www.zschachwitzer-dorfmeile.de