Betreiberwechsel beim Zschonergrundbad

Veröffentlicht am Montag, 28. September 2020

Briesnitz/Merbitz. Das Zscho­ner­grundbad hat einen neuen Betreiber. Die Lebens­hilfe Dresden hat das 93 Jahre alte Freibad vom Natur­Kul­turBad Zscho­ner­grund e.V. übernommen. Dieser hatte das Bad in 19 Jahren vor dem endgül­tigen Verfall gerettet und mit ehren­amt­lichen Struk­turen wieder aufgebaut und betrieben. Die Integra­ti­ons­firma der Lebens­hilfe Dresden arbeitet bereits seit 2015 mit dem Natur­Kul­turBad Zscho­ner­grund e.V. erfolg­reich zusammen. Der jetzige Träger­wechsel ermög­licht einen Betrieb des Freibades mit haupt­amt­lichen Struk­turen. Das Zscho­ner­grundbad wurde 2019 bei einem Online-Ranking zu Deutsch­lands belieb­tes­teten Freibad gekürt.

Steffen Dietrich

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Weitere Kurzmeldungen

Wie weiter an der »Schiefen Ecke«?

Einwohnerversammlung

Veröffentlicht am 19. Oktober 2020

Äußere Neustadt. Das Stadt­be­zirksamt lädt am 21. Oktober 2020, 18 Uhr, zu einer Einwoh­ner­ver­sammlung in das Kultur­zentrum Scheune, Alaun­straße 36–40, ein. Gegen­stand ist die Situation an der »Schiefen Ecke«. Berichtet wird über die bisherige Entwicklung und welche weiteren Schritte aus Sicht der Landes­haupt­stadt Dresden und der Polizei geplant sind. Gesucht wird eine Lösung, die die Inter­essen der Anwoh­ne­rinnen und Anwohner sowie der Gewer­be­trei­benden berück­sichtigt.

An der »Schiefen Ecke« treffen sich vor allem in der warmen Jahreszeit viele Menschen. Damit verbunden sind auch Lärmbe­läs­tigung, Verun­rei­ni­gungen und häufig auch Verkehrs­be­hin­de­rungen bis in die Nacht­stunden hinein. Diese Störungen beein­träch­tigen die Wohnqua­lität der Neustädter massiv. Neben verstärkten Kontrollen prüft die Stadt gemeinsam mit der Polizei derzeit weitere Schritte, um die Situation an der Kreuzung zu entspannen.

Hinweise zur Veran­staltung unter www.scheune.org

Christine Pohl

Orgel-Benefizkonzert

Veröffentlicht am 19. Oktober 2020

Das Lingner­schloss soll eine neue Orgel erhalten. Dafür finden regel­mäßig Benefiz­kon­zerte statt. Am 25. Oktober 2020 erwarten die Konzert­be­sucher ab 15 Uhr selten zu hörende Musik. Mittel­al­ter­liche Klänge mit Portativ und Stimme zwischen Hildegard von Bingen und King Heinrich VIII. Erstmals gastiert Franns von Promnitz, geschätzt als Dirigent, Komponist, Sänger, Klavier- und Orgel­spieler, nun als Spieler des Portativs, auch Porta­tifer genannt. An diesem beson­deren Konzert­nach­mittag besteht die seltene Chance, dieses mittel­tönig gestimmte Instrument aus der schwei­ze­ri­schen Orgel­bau­firma Wälti zu erleben. Es wird mit der rechten Hand bespielt, während die linke den Balg betätigt.

Die Besucherzahl ist begrenzt. Deshalb wird um Karten­re­ser­vie­rungen gebeten (telefo­nisch 0351 6465382, per E-Mail info@lingnerschloss.de oder Internet im Veran­stal­tungs­ka­lender).

Christine Pohl

Ja zum August Theater

Veröffentlicht am 16. Oktober 2020

Pieschen. Ein wichtiges Signal für das August Theater: Am 15. Oktober 2020 hat sich der Dresdner Stadtrat mit 64 Ja-Stimmen zum Erhalt des Theaters im Pieschener Rathaus bekannt. Der inter­frak­tio­nelle Antrag von SPD und Grünen fordert die Stadt­ver­waltung auf, auch nach der Sanierung des Stadt­be­zirks­amtes Räume für eine Theater­spiel­stätte zur Verfügung zu stellen. Zuvor hatte die Stadt dem Theater zum Jahresende gekündigt. Als ein Grund wurden zusätzlich benötigte Verwal­tungs­flächen angegeben. In dem Antrag hatten die beiden Fraktionen Vorschläge unter­breitet, wie die Verwaltung bei Erhalt des Theaters mit ausrei­chend Räumen und Arbeits­plätzen ausge­stattet werden kann.

Dazu erklärt Stefan Engel, SPD-Stadtrat für Dresden-Pieschen: »Der Beschluss des Stadtrats setzt ein klares Signal: Das August Theater gehört zu Pieschen. Auch nach der Sanierung sollte das Pieschener Rathaus ein Ort der Kultur sein. Es liegen klare Vorschläge auf dem Tisch. Das Stadt­be­zirksamt kann auch ohne die Theater-Flächen arbeits­fähig sein. Die Verwaltung sollte sich nun einen Ruck geben und die Kündigung des Mietver­trags aufheben.« Die Stadt­rätin Kati Bisch­off­berger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, ergänzt: »Die Kündigung des Theaters war höchst unglücklich. Wichtig ist jetzt eine konstruktive Zusam­men­arbeit von Verwaltung und Planern gemeinsam mit den Theater­leuten! Ich bin zuver­sichtlich, dass eine einfalls­reiche Lösung ohne einen hohen Kosten­zu­wachs möglich ist.«

Christine Pohl

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