Flashmob zur Wiederbelebung

Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2022

Dresden-Altstadt. Viele Einrich­tungen und Verbände in und um Dresden laden in der bundes­weiten Woche der Wieder­be­lebung bis 25. September 2022 zu Aktionen, Infor­ma­tions- und Fortbil­dungs­ver­an­stal­tungen ein. Am Freitag, 23. September 2022, organi­siert das Univer­si­täts­kli­nikum Carl Gustav Carus 17 Uhr am Dr.-Külz-Ring ... weiterlesen

Dresden-Altstadt. Viele Einrich­tungen und Verbände in und um Dresden laden in der bundes­weiten Woche der Wieder­be­lebung bis 25. September 2022 zu Aktionen, Infor­ma­tions- und Fortbil­dungs­ver­an­stal­tungen ein. Am Freitag, 23. September 2022, organi­siert das Univer­si­täts­kli­nikum Carl Gustav Carus 17 Uhr am Dr.-Külz-Ring vor der Altmarkt­ga­lerie einen Flashmob zur Reani­mation. Mit Vertretern von Kliniken, Rettungs­dienst und Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen kann zu Livemusik die Wieder­be­lebung an Übungs­phan­tomen trainiert werden. Danach ist eine offene, inter­dis­zi­plinäre Infover­an­staltung zum Thema Laien­re­ani­mation geplant. Das Städtische Klinikum Dresden ist mit dabei. Auf Facebook und in anderen Netzwerken machen das Städtische Klinikum und das Brand- und Katastro­phen­schutzamt mit einem eigens produ­zierten Video zur Wieder­be­lebung mobil. Außerdem hat das Städtische Klinikum zwei neue Flyer zum Thema „Plötz­licher Herztod“ heraus­ge­geben, die für die Laien­re­ani­mation werben.

Zum Hinter­grund: Der plötz­liche Herztod wird meistens durch Herzrhyth­mus­stö­rungen, dem Kammer­flimmern, ausgelöst. Um eine Überle­bens­chance zu haben, muss innerhalb kürzester Zeit mit der Wieder­be­lebung begonnen werden. Dabei hilft eine einfache Herzdruck­massage, den Restsauer­stoff aus der Lunge im Blut zirku­lieren zu lassen. Nach den Regeln „Prüfen, Rufen, Drücken“ wird die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungs­dienstes (Rufnummer 112) überbrückt. Bei der Herzdruck­massage gilt es, fest und mindestens 100 bis 120 Mal pro Minute in der Mitte des Brust­korbs fünf bis sechs Zenti­meter tief zu drücken bis Hilfe eintrifft. Um diesen hohen Takt zu halten, sollten sich die Lebens­retter schnelle Musik­stücke ins Gedächtnis rufen.

Weitere Infos und Links unter www.dresden.de/leben-retten

Christine Pohl

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