Zum Thema

Flüchtlinge

Somalische Frauen sangen zur Eröffnung der Ausstellung Lieder aus ihrer Heimat. Foto: Trache

Ausstellung »Wir sind Dresdnerinnen«

19. April 2016 | Pünktlich zum Frauentag am 8. März eröffnete Professor Klaus-Peter Günther, geschäftsführender Direktor des UniversitätsCentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, gemeinsam mit Vertretern des Dresdner Ausländerrates die Wanderausstellung Wir sind Dresdnerinnen. Das Universitätsklinikum lebt Internationalität. Gegenwärtig sind hier Mitarbeiter aus 73 Nationen tätig.

Ehrenamtskoordinator Clemens Hirschwald. Foto: Claudia Trache

Vorgestellt: Clemens Hirschwald, Koordinator für ehrenamtliche Helfer

Ehrenamtliche, die kurzfristig einsetzbar sind, sind sehr willkommen

19. April 2016 | Clemens Hirschwald, seit August vergangenen Jahres Ehrenamtskoordinator Asyl der Stadt Dresden, nimmt Informationen auf, hört geduldig zu, gibt entsprechende Auskünfte. Sein Tätigkeitsfeld ist vielschichtig. Clemens Hirschwald entwickelt dabei Ideen, wie er Initiativen, ehrenamtliche engagierte Einzelpersonen und Flüchtlinge zusammenbringen kann.

Ausgelassene Stimmung beim Nachbarschaftsfest. Foto: Trache

Bibliothek Neustadt unterstützt Integration

19. April 2016 | Seit einigen Monaten stellen die Städtischen Bibliotheken den Flüchtlingen Angebote zum Erlernen der Sprache, wie Wörterbücher und Sprachkurse, bereit. Die Benutzerordnung wurde inzwischen in 20 Sprachen übersetzt. Einen sehr guten Kontakt hat die Bibliothek Neustadt zur Interimsunterkunft an der Katharinenstraße 9. Gemeinsam mit zwei Sozialarbeitern betreut Elvira Ploß, Leiterin der Interimsunterkunft, derzeit 90 Flüchtlinge, Männer zwischen 19 und 57 Jahren aus 17 verschiedenen Nationen.

Die zentrale Botschaft der diesjährigen Gedenkfeier zum Tode von Jorge Gomondai: Das Grundgesetz gilt für alle im Land lebenden Menschen. Foto: Möller

Gegen Rassismus und Fremdenhass

Gedenken an Jorge Gomondai

19. April 2016 | Am 6. April kamen rund 150 Dresdnerinnen und Dresdner in die Neustadt, um an Jorge Gomondai zu erinnern. Der damals 28-jährige Mosambikaner hatte sich 1991 nach einem Sturz aus der Straßenbahn schwerste Verletzungen zugezogen, in deren Folge er letztlich verstarb. Vorangegangen waren dem Beleidigungen durch rechtsradikale Jugendliche.

Sorgen ernst nehmen – bei Konflikten vermitteln

Bürgersprechstunde rund um das Thema »Asyl«

12. März 2016 | Seit Februar dieses Jahres bietet die Regionalkoordinationsstelle Asyl in den Ortsämtern Leuben und Prohlis eine Bürgersprechstunde rund um das Thema Asyl an. Bisher war der Besucheransturm verhalten. Doch Regionalkoordinator Karsten Dietze hofft, dass sich das Angebot bei den Anwohnern herumspricht. Er möchte mit ihnen ins Gespräch kommen, ihre Sorgen und Ängste anhören, aber auch von seinen Erfahrungen mit den Flüchtlingen erzählen.

Simon und Martin (v.l.n.r.) von "Ingenieure ohne Grenzen" vor dem ABC-Kiosk an der Mommsenstraße, einem Anlaufpunkt für um Integration bemühte Flüchtlinge. Foto: Claudia Trache

Flüchtlingshilfe in der Alten Mensa

Schlüssel zur Integration

27. Februar 2016 | Auf dem Universitätsgelände in der Dresdner Südvorstadt gibt es mit den Turnhallen an der Nöthnitzer Straße, der Unterkunft an der Teplitzer Straße sowie der »Neuen Mensa« inzwischen drei Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge. Von Anfang an engagierten sich zahlreiche Studierende, um die Asylsuchenden bei der Integration in unsere Gesellschaft zu unterstützen. Neben einem großen Helferpool für ganz verschiedene Aktivitäten entstand die Initiative Deutschkurse für Asylsuchende TU Dresden (IDA). Über 100 Mitglieder engagieren sich in dieser Initiative.

Über 1.000 Euro an Spend engeld kamen im Rahmen des Neustädter Advents zusammen. Im Bild Christoph Stolte (l.) und Christoph Möllers. Foto: Möller

Viele Nationen unter einem Dach

Neustädter Advent brachte 1.000 Euro Spenden zusammen

26. Februar 2016 | Zirka 90 Männer leben in der Interimsunterkunft in der Katharinenstraße. Sie kommen aus aller Herren Länder, aus Syrien, Eritrea, dem Iran und Irak. So verschieden die Herkunft, so unterschiedlich das Qualifikationsniveau. Vom Analphabeten bis zum Juristen ist alles vertreten. Dass hier derzeit nur Männer leben, hängt mit den zur Verfügung stehenden Sanitäranlagen zusammen.

Der Ortsbeirat Blasewitz. Zum Fototermin waren einige Ortsbeiräte verhindert. Foto: Stadtverwaltung

Mit Ortskenntnis und Sachverstand

Ortsbeirat Blasewitz gibt Empfehlungen für Stadtratsbeschlüsse

17. Februar 2016 | Am 26. November 2014 tagte nach der Kommunalwahl erstmals der Ortsbeirat für den Ortsamtsbereich Blasewitz in seiner neuen Besetzung. 24 Ortsbeiräte vertreten acht Parteien, 15 Beiräte übernahmen erstmals diese Aufgabe. Wofür ist dieses Gremium verantwortlich? Die »Blasewitzer Zeitung« fasst mit Unterstützung des Orts­amtes Blasewitz die wesentlichen Fakten zusammen.

Jana Körner leitet den kulturellen Treffpunkt. Foto: Trache

»Putjatinhaus« – soziokultureller Mittelpunkt in Zschachwitz

17. Februar 2016 | Als Kulturhaus ist das Putjatinhaus, das einstige Schulgebäude aus dem 19. Jahrhundert, bereits seit 1961 im Stadtteil verankert. Daneben gibt es aber nochv eile weitere Angebote im und um das Haus.

Erzieherin Mandy Seidel wird das Kinder- und Jugendhaus "Kolombo" leiten. Der Name bedeutet auf Esperanto "Taube". Die angehende Sozialpädagogin Mandy Seidel arbeitet seit Februar bei der Diakonie. Foto: Trache

Jugendliche ziehen ins Hotel Ambiente

17. Februar 2016 | Anfang Januar dieses Jahres hat die Diakonie-Stadtmission Dresden das ehemalige Hotel Ambiente an der Meusegaster Straße von dessen Eigentümer übernommen. Ab nächsten Monat soll das Haus drei Wohngruppen mit insgesamt 28 Jugendlichen beherbergen.

Der SV SAXONIA Verlag feiert 25. Geburtstag