Menschenkette als Zeichen friedlichen Gedenkens
Anlässlich des 81. Jahrestages der Bombardierung Dresdens versammelten sich am 13. Februar 2026 rund 5.000 Menschen, um in der Altstadt eine Menschenkette zu bilden. Unter dem Motto „Gemeinsam Haltung zeigen. Jeden Tag“ gedachten sie des unermesslichen Leids und der Zerstörung, die die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und der von Deutschland entfachte Zweite Weltkrieg über Millionen von Menschen gebracht haben. Sie setzten ein Zeichen für Demokratie in Frieden und für ein solidarisches Miteinander. Die Menschenkette ist ein friedlicher Protest gegen Krieg, Gewalt und Zerstörung. Damit soll einer politischen Instrumentalisierung des Tages entgegengetreten werden.
Ab 17 Uhr trafen sich die Bürgerinnen und Bürger zum gemeinsamen Singen und zur Auftaktkundgebung für die Menschenkette vor dem Kulturpalast statt. Es sprachen der Erste Bürgermeister Jan Donhauser, die Lord Mayor der Partnerstadt Coventry, Rachel Lancaster, und die Rektorin der TU Dresden, Prof. Dr. Ursula M. Staudinger.
Prominente Persönlichkeiten unterstützten die Menschenkette – darunter Innenminister Armin Schuster, Polizeipräsident Lutz Rodig sowie Teammitglieder der Sportvereine HC Elbflorenz, Dresdner Eislöwen, Dresden Monarchs, Dresden Titans, DSC Volleyball und SG Dynamo Dresden.
Um ein störungsfreies Gedenken am 13. Februar zu sichern, kamen an dem Tag etwa 900 Beamte zum Einsatz. Dabei wurde die Polizeidirektion Dresden von der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie Polizisten aus Sachsen-Anhalt unterstützt. (StZ)



