Albertinum zeigt bisher unveröffentlichte Exponate
Noch bis 18. Januar ist die Richter-Sonderausstellung im Albertinum geöffnet. Seit 20 Jahren sammelt das Gerhard Richter Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden alles über das Leben und Werk des Malers. Anlässlich des Jubiläums werden ausgewählte Werke, Ausstellungsmodelle und Skizzen des Künstlers gezeigt. Viele der Exponate waren bisher nicht öffentlich zu sehen.
Gezeigt werden Kunstwerke, die das Archiv als Schenkungen erhalten hat. Beispielsweise das Gemälde „Umgeschlagenes Blatt“ und die beiden Editionen „Kanarische Landschaft I“ und „Kanarische Landschaften II“, die vom MUSEIS SAXONICIS USUI – Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden e.V für das Archiv erworben wurden. Erstmals wird der Künstler auch als Kurator seiner eigenen Ausstellungen vorgestellt. Zu den besonderen Exponaten gehört Richters Hängeplan für die Biennale in Venedig 1972, der er seinen internationalen Durchbruch verdankt.
Zu sehen sind Richter-Porträts u.a. von Anton Corbijn, Angelika Platen und Alice Springs im Atelier. Zugleich führt die Ausstellung anhand von Gebrauchsgegenständen, wie dem Porzellanservice Obelisco, dem Teppichboden „1024 Farben“ oder diversen Platten und Büchern, auf deren Cover Werke des Künstlers abgedruckt sind, vor Augen, wie Gerhard Richters Œuvre im Alltag vieler Menschen – manchmal sogar unbemerkt – Einzug gehalten hat.
Die gute Nachricht: Nach der Schließung des Albertinums bis 6. Februar ist die Ausstellung noch bis zum 12. April zu sehen. (StZ)



