„Königsbrücker“ retten

„Königsbrücker“ retten

von | Stadtweit

Nach jahrelanger Diskussion und Planung soll im Mai 2026 mit der Sanierung der Königsbrücker Straße begonnen werden. 96 Millionen Euro sind für den Ausbau der Straße veranschlagt. Die Bürgerinitiativen „StadtMussAtmen“ und „Königsbrücker muss leben!“ wollen ihrer Forderung nach einer behutsamen Bestandssanierung mit einer Demonstration Nachdruck verleihen.

Sie soll am 29. August entlang der Königsbrücker Straße sowie durch das Hechtviertel und die Äußere Neustadt führen, Treffpunkt ist 17 Uhr an der Schauburg. Begleitet durch einige kreative Aktionen werden auf Höhe der Tannenstraße und der Louisenstraße anhand eines 18 Meter breiten Banners die geplante Straßenbreite dargestellt. „Der geplante Ausbau ist völlig aus der Zeit gefallen. Bei immer heißeren Sommern müssen wir fehlende Bäume nachpflanzen und nicht über 100 zum Teil riesige Bäume abholzen. Mit einer Bestandssanierung könnte man den gesamten Stadtraum aufwerten und die Königsbrücker in einen echten Boulevard verwandeln“, erklären Jenny Keck und Johannes Kristensen von der Initiative „StadtMussAtmen“.

Dr. Martin Schulte-Wissermann, Pressesprecher von „Königsbrücker muss leben!“ ergänzt: „Über drei Jahre Bauzeit und fast 100 Millionen Euro, nur um dann eine lebensfeindliche Asphaltwüste zwischen Hecht und Neustadt zu haben – das ist einfach nur grotesk. Das kann niemand wollen. Aber noch ist es nicht zu spät; denn eine Abstimmung im Stadtrat gibt es ja noch.“ (StZ)

http://www.koenigsbruecker-muss-leben.de/

veröffentlicht am: 27. August 2025
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