Zwei infizierte Wildvögel festgestellt
Ende des Jahres 2025 waren an der Kiesgrube in Dresden-Leuben zwei tote Graugänse gefunden worden. Sie waren mit dem Geflügelpest-Erreger H5N1 infiziert, wie eine Untersuchung des zuständigen Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) ergab. Die bereits geltenden Handlungsempfehlungen für die Geflügelhaltung und -sicherheit bleiben bestehen. Geflügelhalter müssen alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um eine Ausweitung der Seuche zu verhindern. Dazu gehört u.a., Geflügel so zu halten, das kein Kontakt zu Wildvögeln besteht. Gefragt ist umsichtiges Verhalten zum Schutz vor der Geflügelpest.
Wer tote Tiere findet, sollte diese nicht anfassen und die Feuerwehr über den Fundort informieren. Die Telefonnummer 0351-501210 ist rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende. Die Feuerwehr arbeitet mit den Tierseuchenbekämpfern des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamts zusammen, um Tierkörper zu beseitigen.
Durch die Geflügelpest besteht im Freistaat Sachsen kein Gefährdungspotenzial für Menschen. Geflügelfleisch und verarbeitete Produkte können ohne Bedenken verzehrt werden. (StZ)
Weitere Informationen
www.dresden.de/gefluegelpest



