Workshops zum Zuhören

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von | Kurzmeldungen

Dyaden und Walk in Silence mit Daniel Beerstecher

Gibt es das? Einen empathischen Zuhörer, der nicht belehrt, sondern der in einem geschützten Raum einfach nur anwesend ist. Bei den „Dyaden“ von Daniel Beerstecher geht es um ungeteilte Aufmerksamkeit und echte Zuwendung. Seit Sommer 2025 wandert der Künstler schweigend durch Deutschland und lädt Menschen ein, ihm zu erzählen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Er hört „nur“ zu.
Am 30. und 31. Januar ist Daniel Beerstecher von 11 bis 16 Uhr Gast im Museum für Sächsische Volkskunst (Jägerhof). Interessierte können vorbeikommen und ihm etwas erzählen oder mit ihm schweigen. Wie lange, hängt davon ab, was die Gäste erzählen. In der Regel sind es 25 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht nötig: Wer etwas erzählen will, sagt an der Kasse des Museums für Sächsische Volkskunst Bescheid und wird in den Gesprächsraum gebracht.

Am 1. Februar findet zudem in Kooperation mit dem Verein Kultur Aktiv von 10 bis 13 Uhr ein Walk in Silence statt – eine stille Wanderung für Gruppen mit bis zu zehn Personen. Die Wanderer gehen für mehrere Stunden in die Natur, dabei wechseln Phasen des gemeinsamen Schweigens mit Momenten des achtsamen Austauschs wechseln. Grundlage bildet die sogenannte Council-Methode, die von indigenen Traditionen inspiriert ist und durch den Einsatz eines Redestabs einen respektvollen und unterbrechungsfreien Dialog ermöglicht. Ziel des Formats ist es, Achtsamkeit zu fördern, Wahrnehmung zu schärfen und neue Formen von Verbindung in der Gruppe zu erlebbar zu machen.

Der Eintritt und die Teilnahme sind frei. (StZ)

veröffentlicht am: 29. Januar 2026
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