Experimente vermitteln unterhaltsam Wissen im Verkehrsmuseum Dresden
Physik unterhaltsam erleben – das verspricht die neue Dauerausstellung im Verkehrsmuseum Dresden mit dem Titel „dyna mix lab“. Entstanden ist ein Experimentierraum mit Stationen, die zentrale naturwissenschaftliche Zusammenhänge lebendig veranschaulichen.
Zur Eröffnung waren neben Schülerinnen und Schülern einer 9. Klasse der 121. Oberschule Johann Georg Palitzsch auch Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch, Kultusminister Conrad Clemens und der Dresdner Bildungsbürgermeister Jan Donhauser gekommen.„Mit dem dyna mix lab vermitteln wir unseren Besucherinnen und Besuchern praxisnah und unterhaltsam Themen aus dem MINT-Bereich, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik“, erklärt Dr. Michael Vogt, Direktor des Verkehrsmuseums Dresden. „Wir wollen so auch Physikmuffel zum Staunen bringen, die nach dem Besuch des dyna mix lab sagen: Physik kann ja Spaß machen!“
Die Experimente an 18 Stationen knüpfen unmittelbar an den Lehrplan des Physikunterrichts aller Schulformen an – es geht um Kraft, Bewegungsgesetze, Energieerhaltung, Schwingungen, Kreisbewegungen und die Newtonschen Gesetze.
Dafür braucht man nicht nur Köpfchen: Auf einer speziellen Rutsche erfährt man, wie sich die Reibung auf die Geschwindigkeit auswirkt. Beim „Fahrradrennen“ testen die Besucherinnen und Besucher, wer beim Treten in die Pedale mehr Energie in elektrischen Strom umwandelt bzw. Licht erzeugt. An einem Flaschenzug lässt sich Galileo Galileis „Goldene Regel der Mechanik“ („Was man an Kraft spart, muss man an Weg zusetzen.“) überprüfen, mit dessen Hilfe man sich mit eigener Kraft selbst in die Höhe ziehen kann. Das ist nicht nur interessant für junge Leute, sondern für jeden neugierigen Gast ein Erlebnis.
Gestalter des dyna mix lab ist das Berliner Kreativbüro studio klv, das 2024 schon den Bobbycar-Parcours für das Verkehrsmuseum Dresden entworfen hat. (StZ)



