Farbreste, Haushaltsreiniger und LED wohnortnah entsorgen
Nach dem Renovieren bleiben Reste in den Farbeimern, defekte Leuchtstoffröhren liegen im Keller: Beim Frühjahrsputz fallen verschiedene Abfälle mit Schadstoffen an. Wer sie nicht bis zum Recyclinghof bringen will, hat die die Möglichkeit, das Schadstoffmobil in seinem Stadtteil zu nutzen. Es ist bis 28. März wieder in Dresden unterwegs und nimmt bestimmte Reste gebührenfrei entgegen – pro Haushalt bis zu 25 Liter schadstoffhaltige Abfälle sowie Leuchtstoffröhren, LED- und Energiesparlampen sind möglich. Am 13. März ist das Mobil in der Johannstadt auf Tour, u.a. in der Marschner Straße, und hält auch am Hüblerplatz. Am 14. März ist es in der Antonstadt unterwegs und am 20. März in Kleinzschachwitz. Alle Termine und Standorte des Schadstoffmobils stehen im Internet unter www.dresden.de/schadstoffmobil. Auskünfte gibt es auch am Abfall-Info-Telefon unter 0351 4889633 oder per E-Mail an abfallberatung@dresden.de.
Neu ab diesem Jahr ist, dass Speiseöle und -fette sowie Frittieröle nicht mehr abgegeben werden können. Tipp der Experten: Kleinstmengen können aufgesaugt in einem Küchenpapier in die Biotonne gegeben werden. Möglich ist auch, kleinere Mengen in ein geschlossenes Gefäß zu geben und mit Papier umwickelt in der Restabfalltonne zu entsorgen.
Umwelt- oder gesundheitsgefährdende Stoffe dürfen nicht im Abfallbehälter oder in der Toilette entsorgt werden. Bei der Abgabe am Schadstoffmobil ist es wichtig, die Abfälle unvermischt und möglichst in der Originalverpackung dem Annahmepersonal zu geben.
Wer es nicht zu den Terminen des Schadstoffmobils schafft, kann seine Abfälle jederzeit auch bei den städtischen Wertstoffhöfen abgeben – außer in Leuben und in Loschwitz. Dort gibt es separate Termine zur Schadstoffannahme. (StZ)



