Lange Nacht des Cellos und Cellomania
Fulminant sind die Dresdner Musikfestspiele gestartet. Das Eröffnungswochenende mit acht Veranstaltungen war nahezu ausverkauft, das Publikum feierte mit stehenden Ovationen etwa die Vorstellungen der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Tabita Berglund mit Jan Vogler als Solist und Comedian Olaf Schubert, der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker oder des virtuosen Entertainers am Klavier Chilly Gonzales.
Am 15. Mai begann auch das Festival „Cellomania“. Dabei treten im Rahmen der Musikfestspiele rund 40 Cellisten in 17 Konzerten auf und präsentieren alle Facetten ihres Instruments. Höhepunkt ist die Lange Nacht des Cellos am 24. Mai. Sie vereint verschiedene Cellisten-Generationen solistisch sowie in wechselnden Ensembles gemeinsam auf einer Bühne.
„Es ist ein großes Vergnügen so viele wunderbare Cellokollegen aus allen Generationen in Dresden begrüßen zu können. In der Langen Nacht der Cellos werden Kombinationen zu hören sein, die so nur bei der Cellomania entstehen können und weltweit einzigartige Verbindungen aus Cellisten schaffen“, sagt Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele.
Am 25. und 26. Mai gastiert das London Philharmonic Orchestra im Dresdner Kulturpalast und setzt einen reinen Elgar-Schwerpunkt. Unter der Leitung von Edward Gardner erklingen neben Elgars Sinfonien Nr. 1 und 2, sein Konzert für Violine und Orchester h-Moll op. 61 mit Nicola Benedetti als Solistin (25. Mai) sowie das Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll mit Jan Vogler als Solist. Das Cellofest klingt am 13. Juni mit den Cellovirtuosen der Staatskapelle Dresden im Palais im Großen Garten aus.
Im Kulturpalast wird am 24. Mai zur Langen Nacht des Cellos eingeladen. Foto: Stephan Floss



