Kunst, Kultur und Mitgefühl mit Venezuela
Klaviernacht und Nachtschwärmer Meditation, Konzerte und Tschechische Nacht sind die nächsten Höhepunkte im Palais Sommer. Ein Blick zurück: Am 5. Juli wurde es beim Sommerfestival auf dem Neumarkt sehr emotional. Mit einer Schweigeminute haben die Musiker des Abends und mehr als zweitausend Menschen vor der Dresdner Frauenkirche der Erdbebenopfer in Venezuela gedacht. Die geplante Venezolanische Nacht am Nationalfeiertag des Landes stand im Zeichen des Gedenkens und der Unterstützung für die Menschen in Venezuela. So sagte die venezolanische Singer-Songwriterin Maya Von „Wir möchten diejenigen, die alles verloren haben, in unseren Gedanken umarmen und ihnen sagen: Auch wenn wir weit entfernt sind – Venezuela lebt in jedem von uns.“
Gesammelt wurden 1.000 Euro Spenden für die Erdbebenhilfe des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft. Der Spendenbetrag kommt den Menschen in den betroffenen Erdbeben-Regionen zugute. Tausende sind obdachlos, verletzt und verschüttet. Sie benötigen dringend medizinische Versorgung, sauberes Trinkwasser, Notunterkünfte und weitere humanitäre Hilfe.
Jörg Polenz, Palais Sommer-Geschäftsführer: „Die Venezolanische Nacht hat gezeigt, wie Kultur Menschen verbindet. Mein Dank gilt allen Künstlerinnen und Künstlern, unserem Strategischen Partner arche noVa und den Gästen für ihre Anteilnahme.“
Die Verbundenheit mit Venezuela ist groß: Nach Angaben der Landesdirektion Sachsen leben rund 10.000 Venezolanerinnen und Venezolaner im Freistaat. Viele haben enge familiäre und persönliche Verbindungen in die Heimat. (StZ)



