Auf den Spuren der Vermessung in Vorträgen und einer Wanderung
Das Amt für Geodaten und Kataster der Landeshauptstadt Dresden lädt zu vielfältigen Veranstaltungen rund um sein 150-jähriges Bestehen ein.
Auf dem Programm stehen drei Vorträge im Stadtforum Dresden und eine Wanderung in Bannewitz. Den Auftakt macht am 26. August der Vortrag „Hoheitliche Bodenordnung in Stadt und Land beispielhaft erklärt“. Beginn ist um 17 Uhr im Stadtforum Dresden, Waisenhausstraße 14. Bei Bauvorhaben und anderen Planungen lassen sich gesetzliche Vorgaben nicht immer mit bestehenden Flurstücksgrenzen vereinbaren. Die vorgestellten Verfahren erarbeiten gemeinsam Lösungen, ordnen das Eigentum neu, ohne dass ein grundsätzlicher Verlust für die privaten Eigentümer einhergeht. Der Vortrag stellt die Umlegung nach dem Baugesetzbuch und die Flurbereinigung nach dem Flurbereinigungsgesetz anschaulich vor. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte können sich unter www.dresden.de/150-jahre-geodaten anmelden.
Eine rund sieben Kilometer lange Wanderung führt am 12. September zur Triangulationssäule Gohlig.
Dabei erfahren die Teilnehmenden mehr über die historische Vermessung Sachsens und die Bedeutung der Triangulation. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, ist für die Wanderung eine Anmeldung unter www.dresden.de/150-jahre-geodaten erforderlich. Treffpunkt: 10 Uhr vor dem Musterhaus massa haus, Boderitzer Straße 38, in Bannewitz.
Am 16. September beleuchtet der Vortrag „Die Stadt als zentraler Geodatendienstleister: Geodaten aus einer Hand“ ab 17 Uhr im Stadtforum, wie Geodaten den Alltag smarter machen. Erst mit Hilfe von Geodaten können aktuelle Informationen, beispielsweise zu Bebauungsplänen, Verkehrsbehinderungen, Lufttemperaturen, Abfuhrterminen oder Hochwasserständen, im Stadtgebiet lokalisiert werden. Wer sich dafür interessiert, welche Geodaten die Landeshauptstadt Dresden sammelt und wie diese aufbereitet werden, meldet sich für den Vortrag unter www.dresden.de/150-jahre-geodaten an. (StZ)



