Kleine Friedhofsmesse am 31. Oktober auf dem Trinitatisfriedhof
„Leben ist mehr als Anfang und Ende“ ist das Motto eine besonderen Friedhofsmesse auf dem Trinitatisfriedhof am Reformationstag. Über das Leben zu sprechen, heißt auch, über das Sterben sprechen zu dürfen. Dieser Gedanke bewegt Susanne Schmuhl, eine ausgebildete Lebens- und Sterbeamme, die die Veranstaltung organisiert. Ort der Messe ist der Trinitatisfriedhof. Weil ein Friedhof nicht nur ein Ort des Abschieds ist, sondern ein Ort der Erinnerung und der Begegnung bietet er den passenden Rahmen für eine Messe, die sich den Themen selbstbestimmtes Leben, selbstbestimmtes Sterben und LebensWert widmet.
„Ich möchte dir mit dieser Messe zeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, dein Leben, aber auch dein Sterben zu gestalten. Diese Botschaft kann ich dir nicht allein vermitteln. Deshalb begleiten diese Messe spannende Aussteller, Künstler und Experten. Du bist willkommen – ganz gleich, ob du aus der Pflege kommst, neugierig bist oder dich bisher noch nie mit dem Thema Tod auseinandergesetzt hast“, erklärt Susanne Schmuhl.
Von 10 bis 18 Uhr präsentieren sich 15 Ausstellerinnen und Aussteller in der Feierhalle, im Begegnungszentrum sowie auf den Freiflächen rund um die Feierhalle mit ganz unterschiedlichen Angeboten und Perspektiven. Zu sehen sind kreative Stoffurnen, bemalte Särge, einfühlsame Abschiedsfotografie, Floristik und viele weitere Ideen rund um Leben, Abschied und Erinnerung. Außerdem gibt es Friedhofsführungen und Kurzvorträge, u.a. zu Vorsorgevollmachten, Hospizarbeit oder Demenz. (StZ)



