Perfomance: SLOP

Perfomance: SLOP

von | Stadtweit

Stadtarchiv und Societaetstheater recherchieren zu DDR-Aktionskunst der Auto-Perforations-Artisten

Die 2021 verstorbene Dresdner Galeristin und Kunstvermittlerin Claudia Reichardt, genannt Wanda, war eine Wegbegleiterin der Auto-Perforations-Artisten. Ihrem Schaffen ist die aktuelle Ausstellung „Wanda, Villa und der Wandel“ im Stadtarchiv Dresden gewidmet. Sie gab den Anstoß, sich mit der DDR und den Themen Aktionskunst, Kunstfreiheit, Körpergrenzen und Risiko auseinanderzusetzen. Daraus entstand die Performance „SLOP – nach einer Recherche zur DDR-Aktionskunst“.  Sie wird am 12. November, 19 Uhr, im Stadtarchiv in deutscher und englischer Sprache aufgeführt und ist für Zuschauer ab 16 Jahre geeignet. Tickets gibt es über das Soecietaetstheater.

„Slop“ ist das US-amerikanische Wort des Jahres 2025. Es bedeutet ursprünglich Schlamm, Nassmüll oder Fraß, wird heute aber im Zusammenhang mit massenhaft KI-generiertem Internet-Schrott verwendet.
Caroline Beach, Eva Jaekel, Josef Panda und Casey Ouzounis setzen das Vorhaben zusammen um und bringen ihre Expertise aus Tanz, Theater, Performance, Musik und Bildender Kunst zusammen. Die Performance entstand in Kooperation mit dem Societaetstheater, mit dem Stadtarchiv Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Mit der Performance war das Societaetstheater bereits Gast in der Robotron-Kantine. (StZ)

veröffentlicht am: 5. November 2026
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