Ganz ohne Worte

Ganz ohne Worte

von | Stadtweit, Kultur

Theater ohne Worte, trotzdem jede Menge Geschichten und Emotionen – das ist die hohe Kunst der Pantomime. Die unterschiedlichsten Spielarten können in Dresden zum 40. Mal beim Internationalen PantomimeTheaterFestival erlebt werden. Etwa 20 Künstler aus sechs Ländern stellen sich im Theaterhaus Rudi vom 12. bis zum 16. November vor. Vorgesehen sind fünf Abendvorstellungen und ein Kinderprogramm.

Organisiert wird das Festival im Ehrenamt durch den Mimenstudio Dresden e.V. Er bewahrt und fördert die Tradition der Pantomime in Dresden, die vor über 45 Jahren durch Ralf Herzog begründet wurde. Michael Meinel, ein ehemaliger Schüler von Ralf Herzog, übernahm vor fünf Jahren die Leitung. „Ob zum Lachen, zum Nachdenken oder als inspirierende Reise in die Phantasie – hier kommen ganz unterschiedliche Facetten auf die Bühne, und das auf sehr hohem künstlerischem Niveau“, freut sich Michael Meinel. „Sprachbarrieren gibt es nicht, auch das macht das Genre Pantomime so spannend. Ob lustiger oder tragischer Held, Pantomime wird weltweit verstanden.“ Begleitend zu den Vorstellungen wird im Foyer des Theaterhauses „Rudi“ wieder die Ausstellung vom Vorjahr mit dem Titel „Geschichte der Pantomime in Europa“ gezeigt.

Wer sich selbst als Pantomime ausprobieren will, hat dazu jeden Dienstagabend im Projekttheater Gelegenheit. Dort leitet Tim Schreiber leitet den Trainingskurs für interessierte Amateure. Vermittelt werden Techniken der klassischen Pantomime und des modernen Bewegungstheaters. Interessenten sind zum „Schnuppern“ herzlich willkommen unter info@mimedresden.de.
Das 40. Internationale PantomimeTheaterFestival wird durch die Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden, die Ostsächsische Sparkasse, das Stadtbezirksamt Dresden Pieschen, den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, den Bund Deutscher Amateurtheater und die Volker Homann Stiftung gefördert. (StZ)

www.mimedresden.de

 

veröffentlicht am: 11. November 2025
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