Otto Waalkes ist nicht nur Schauspieler und Comedian. Er ist auch Zeichner, Maler und Erfinder der „Ottifanten“. Die gibt es u.a. als Plüschtiere, auf Postkarten oder Textilien. Die Walentowski Galerien zeigen in Dresden 150 seiner Werke, auf denen sich Ottos Markenzeichen immer wieder ins Bild schleicht.
„Ottos Handschrift ist unverwechselbar“, so Galerist Christoph Walentowski. „Eine einzigartige Mischung aus feinsinnigem Humor und künstlerischer Originalität. Wir freuen uns sehr darauf, ostfriesisches Flair nach Sachsen zu bringen.“ Sachsens größte Ausstellung von Ottos Kunst wird nicht in der Dresdener Dependance der Walentowski Galerien im Taschenbergpalais, sondern in der historischen Hauskapelle des barocken Schmuckstücks des Freistaats ausgestellt. Für die Öffentlichkeit sind Waalkes‘ Werke vom 16. November bis zum 3. Januar 2026 zu sehen, jeweils von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr.
Waalkes studierte in den 1970er-Jahren Kunstpädagogik an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Dort lernte er sein Handwerk von der Pike auf: die altmeisterliche Schichtenmalerei, die Malerei mit Öl und Acryl, das Aquarellieren und vor allem das Zeichnen. (StZ)



