Elbeschwimmen am 2. August von Blasewitz nach Johannstadt
Manchmal lag der Elbepegel bei 0,57 Meter, mal bei 1,60 und einmal musste das Elbeschwimmen sogar wegen Hochwasser ausfallen – das war 2010. Davon sind wir in diesem Jahr weit entfernt, die Vorhersage für das erste Augustwochenende liegt bei 0,54 Meter und Temperaturen bis zu 28 Grad.
Also steht dem traditionellen Elbeschwimmen am 2. August nichts im Weg, Start ist gegen 10 Uhr unterhalb des Blauen Wunders.
Jeder, der sich zutraut, 3,5 Kilometer bis zum Fährhafen Johannstadt schwimmend stromabwärts zu bewältigen – auch eine Luftmatratze oder fabelhafte Schwimmtiere werden gern genutzt – kann mitmachen. Der „Erfinder“ des Elbeschwimmens Doktor Dietrich Ewers wollte 1998 eigentlich nur beweisen, dass die Elbe sauber genug zum Baden ist. Daraus wurde eine beliebte Sommeraktion, die seitdem nur zweimal ausgesetzt wurde – einmal wegen Hochwassers und zehn Jahre später wegen Corona.
Auch wer sich kurzfristig zum Mitschwimmen entscheidet, ist gern gesehen: Keine Anmeldung, keine Startgebühr, aber auf eigene Verantwortung. Voriges Jahr gingen über 2.000 Badelustige an den Start – zwischen 8 und 80 Jahren. Manche komplettieren ihr Bade-Outfit mit Perücke oder Verkleidung. Häufig schwimmt auch der „Hofnarr Fröhlich“ in seinem Kostüm mit, verraten die Veranstalter um Daniel Baumann.
Im Ziel, im Fährgarten Johannstadt, warten eine Dusche, ein Freigetränk und eine Bratwurst auf die Schwimmerinnen und Schwimmer. Hier wird bis 18 Uhr das Elbe-Fest gefeiert, mit viel Musik, Bühnenprogramm und Mitmachaktionen für Kinder. (StZ)



