Briefmarken, Münzen, Postkarten

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von | Stadtweit

112. Dresdner Sammlermesse in der Johannstadthalle

Briefmarken, Münzen, Medaillen, Orden, Abzeichen, Geldscheine, historische Ansichtskarten und Sammelbilder stehen im Mittelpunkt der 112. Dresdner Sammlermesse am 21. Februar 2026. Die Exponate werden in der Johannstadthalle zwischen 9 und 14 Uhr präsentiert.

Erwartet werden etwa 70 Aussteller aus ganz Deutschland und Europa. Besonders reichhaltig wird das Angebot von einigen Tausend original alten sächsischen Ansichtskarten, antiquarischer Sachsenliteratur und Fotos sein. Es wird eine große Auswahl von etwa 25.000 historischen Dresdner Ansichten vor der Zerstörung, aber auch aus den 50er und 60er Jahren an diesem Tage gezeigt. So auch zahlreiche Fotopostkarten des bekannten Dresdner Fotografen Walter Hahn (1889–1969), welcher in zahlreichen fotografischen Luftaufnahmen das alte Dresden vor 1945, aber auch seine Zerstörung und den Wiederaufbau dokumentierte.

Hier werden Sammler fündig

Sammler können auch diverses Zubehör erhalten: leere Alben, kleine Sammlungen für Anfänger, antiquarische Literatur über viele Regionen Deutschlands und Europas, kulturgeschichtliche Werke und Kataloge. Erst kürzlich schloss das letzte Dresdner Münzenfachgeschäft von Dr. Jürgen Hemmerling in Dresden, so dass die Sammlerbörse eine der letzten Anlaufstellen für Sammler ist.

Es kann getauscht, gekauft, verkauft und gefachsimpelt werden, namhafte Experten begutachten kostenlos die „Schätze“ der Besucher, z. B. auch auf Echtheit und Sammelwürdigkeit. Natürlich kaufen die Profis auch alte „Dachbodenschätze“. Die in ihrer Art größte sächsische Sammlerbörse bietet insbesondere privaten Sammlern und Vereinen die Möglichkeit, selbst ihr Hobby oder Sammelgebiet vorzustellen bzw. über Ihre heimat- oder vereinsgeschichtliche Arbeit zu informieren.

Matthias Koksch vom Numismatischen Verein zu Bautzen e.V. bringt eine 800 Jahre alte Weltrarität mit nach Dresden: eine sehr große Silbergußmedaille des Römischen Reiches, die vor 101 Jahren schon einmal in Frankfurt 1924 versteigert wurde für die damalige Rekordsumme von 3.000 Goldmark. Sie zeigt Kaiser Ferndinand I. 1522–1558 mit seinem Bruder Kaiser Karl V., in dessen Reich die Sonne nicht unterging. Auf dem Revers ist ihre Schwester Maria I., Königin von Böhmen und Ungarn und Enkelin von Kaiser Maximilian dem I. zu sehen. (StZ)

veröffentlicht am: 18. Februar 2026
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