Spendenaktion bis 15. Mai – Spendenziel: 15.000 Euro
Das Verkehrsmuseum Dresden hat einen Herzenswunsch: Es möchte künftig einen MELKUS RS 1000 öffentlich ausstellen. Anlässlich des 75. Geburtstags des Verkehrsmuseums soll er 2027 in der Dauerausstellung Straßenverkehr zu sehen sein. Motorsportfreunde, Oldtimerliebhaber und Freunde des Museums sind herzlich eingeladen, dem Verkehrsmuseum zu helfen. Möglich wird das durch eine Spendenkampagne, um den Kauf eines Rennwagens MELKUS RS 1000 mitzufinanzieren. Die Kampagne endet am 15. Mai 2026. Über www.99funken.de, die Crowdfunding-Plattform der Sparkassen, sollen 15.000 Euro gesammelt werden. Die Mindestsumme liegt bei 10.000 Euro. Die Ostsächsische Sparkasse verdoppelt jede eingegangene Spende bis zu einer Gesamtsumme von 5.000 Euro.
Der Gesamtpreis des Fahrzeugs beziffert sich auf 115.00 Euro. Der Kauf wird auch durch die Kulturstiftung der Länder gefördert.
Was ist so besonders an diesem Auto? Der MELKUS RS 1000 ist der erste und einzige in Serie produzierte Sportwagen der DDR. Damit stellt er ein einzigartiges Zeugnis ostdeutscher Ingenieurskunst dar. Von 1970 bis 1979 entstanden in Dresden nur 101 Exemplare entstanden. Der Sportwagen symbolisiert Erfindergeist und Improvisationstalent unter den Bedingungen der DDR-Mangelwirtschaft.
Das Verkehrsmuseum nennt die Hintergründe: „Entscheidend war hierbei die langjährige Rennsport-Erfahrung des Rennfahrers und Konstrukteurs Heinz Melkus, dessen Fahrzeuge bereits in den 1950er Jahren erfolgreich waren. Seine Kenntnisse aus dem Motorsport flossen in die RS 1000-Konstruktion ein: eine leichte und windschnittige GFK-Karosserie, präzise Fahrwerkslösungen und ein weiterentwickelter Wartburg-Dreizylindermotor, der zu einem hochdrehenden, leistungsstärkeren Aggregat umgebaut wurde.“ (StZ)



