Gewässer trocknen aus

Gewässer trocknen aus

von | Verwaltung, Stadtweit

Dresden erteilt Wasserentnahmeverbot

Obwohl es nach der Rekordhitze wieder regnet, ist insgesamt im ersten Halbjahr zu wenig Niederschlag in Dresden gefallen. Viele der über 500 Bächen und Flüssen führen zu wenig Wasser oder sind teilweise ausgetrocknet. Die extrem niedrigen Wasserstände veranlassen die Untere Wasserbehörde der Landeshauptstadt Dresden, ein Verbot für die Wasserentnahme mittels Pumpen auszusprechen. Bis einschließlich 31. Oktober 2026 dürfen Eigentümer und Anlieger kein Wasser aus oberirdischen Gewässern im Stadtgebiet Dresden entnehmen. Das betrifft solche wie die Weißeritz, den Lockwitzbach oder die Prießnitz, aber auch kleine Gewässer wie den Weißiger Dorfbach, Schelsbach oder Tummelsbach. Auch mit Handgefäßen im Rahmen des Gemeingebrauchs darf kein Wasser geschöpft werden.

Umweltamtsleiter René Herold appelliert an alle Dresdnerinnen und Dresdner: „Es ist insgesamt zu trocken und die Wasserstände sind zu niedrig. Um den Naturhaushalt zu schützen, haben wir uns deshalb für das Entnahmeverbot bis Ende Oktober entschieden. Gehen Sie bitte stets sorgsam und sparsam mit dem Wasser um. Verwenden Sie zum Gießen vorzugsweise aufgefangenes Regenwasser. Gießen Sie Pflanzungen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden, um Verluste durch Verdunstung zu minimieren.“

Wer eine wasserrechtliche Erlaubnis hat, ist vom Verbot nicht betroffen. (StZ)
Kontakt: umwelt.recht1@dresden.de

www.dresden.de/gewaesser

 

veröffentlicht am: 30. Juni 2026
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