Institut für Gute Laune eröffnet am 8. Januar „Unschule für Kunst“ in Dresden
Neue Wege in der Bildung? Das „Institut für Gute Laune“ eröffnet am 8. Januar die „Unschule für Kunst“. Ihr Ziel ist nicht das Lernen, sondern das gezielte Verlernen von Hemmungen und negativen Glaubenssätzen. In der Rudolf-Leonhard-Straße 19 wird Bildung zum Experiment und das Spiel zur Methode. „Wir spielen Kunstakademie und jede und jeder kann mitspielen“, so Thomas Preibisch vom Institut für Gute Laune. „Ob als Studentin, Dozent oder Hausmeisterin – wir wollen gemeinsam herausfinden, wie sich eine radikal freie Bildung anfühlt und ob es sich lohnt, in diese Richtung weiterzuspielen.“
Unter dem Motto: „Hier kannst Du was verlernen“ geht es darum, tiefsitzende Überzeugungen über die eigene Unfähigkeit und kreative Blockaden über Bord zu werfen. Das Fundament der Unschule stützt sich auf die ästhetische Erziehung von Schiller und Goethe sowie auf konkrete pädagogische Ideen von Joseph Beuys. Statt des klassischen Frontalunterrichts werden in Ringgesprächen Gedanken erarbeitet, die von den Teilnehmenden unmittelbar künstlerisch „zur Welt gebracht“ werden – sei es als Tanz, Bild, Lied oder Text. Am Ende gibt es ein Zertifikat, das zu absolut nichts nütze ist.
Die feierliche Eröffnung und die erste „Immatrikulation“ finden am 8. Januar, 19 Uhr, in der Rudolf-Leonhard-Straße 19 statt. Danach öffnet die Unschule ihre Tore regelmäßig immer donnerstags. (StZ)



