Ausstellung „RAUM. Architekturen des Wissens“ erzählt die Geschichte der Universitätsbibliothek
Vor 30 Jahren fusionierten die Sächsischen Landesbibliothek und der Universitätsbibliothek der TU Dresden. Damit wurde im Jahr 1996 der Grundstein für die SLUB Dresden gelegt – heute eine der leistungsfähigsten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands.
Das Jubiläum und die bevorstehende Technische Generalsanierung der Zentralbibliothek sind Anlass für die aktuelle Ausstellung „RAUM. Architekturen des Wissens“.
Sie wird am 27. August, 19 Uhr, mit einem Programm im Großen Lesesaal der SLUB und einem Sommerfest eröffnet. Danach ist sie vom bis 16. Januar 2027 im Buchmuseum der SLUB Dresden, Zellescher Weg 18, bei freiem Eintritt zu sehen.
Erzählt wird die Geschichte der SLUB anhand ihrer Standorte – vom Residenzschloss über das Japanische Palais, Nachkriegsinterime in der Marienallee und auf dem TU-Campus bis zum Neubau am Zelleschen Weg. Baupläne, Karten, astronomische Darstellungen, Drucke, Fotografien, Partituren, Videos, Musikaufnahmen und zeitgenössische Kunstwerke machen unterschiedliche Vorstellungen von Raum in Vergangenheit und Gegenwart anschaulich. Mit den sich verändernden Räumen verändert sich auch die Bibliothek selbst.
Zu sehen sind unter anderem originale Baupläne und Zeichnungen für den Neubau der SLUB am Zelleschen Weg, außerdem Sammlungshighlights wie die Dresdner Handschrift des Kitab-i Dedem Korkut – das Nationalepos der Turkvölker aus dem 16. Jahrhundert – oder der Himmelsglobus von Johann Gabriel Doppelmayr aus dem Jahr 1728. (StZ)



