Sport und Natur im Einklang
Sport und Natur im Einklang

Eigenbetriebsleiter Gunnar Krisch, Postsportverein-Jugendleiter Denis Kruppa und der stellvertretende Leiter des Stadtbezirksamtes Cotta Roberto Bäcker pflanzen einen der Obstbäume auf der Sportanlage Hebbelstraße (v.l.n.r.).

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Sport und Natur im Einklang

von | Stadtweit, Sport

Bis Ende November wird das Großspielfeld des Postsportvereins Dresden e. V. in Cotta erneuert. Auf der modernisierten Sportanlage Hebbelstraße 21b sollen sich nicht nur Sportlerinnen und Sportler wohlfühlen, sondern auch heimische Tiere und Pflanzen. So entstehen nicht nur ein moderner Kunstrasenplatz auf dem Gelände sondern auch naturnahe Lebensräume für Flora und Fauna.
Nach fast 20 Jahren wird der alte Kunstrasen durch eine langlebigere, umweltfreundliche Konstruktion ersetzt. Die Gesamtkosten von rund 420.000 Euro trägt der Eigenbetrieb Sportstätten Dresden mit Unterstützung des Stadtbezirksbeirates Cotta und Spendengeldern des Vereins.

Sportbürgermeister Jan Donhauser dankt allen Beteiligten für ihr Engagement: „Es ist gut, dass wir mit dieser Platzsanierung ein weiteres deutliches Signal für den Breitensport setzen.“ Gunnar Krisch, Betriebsleiter des Eigenbetriebs Sportstätten, ergänzt: „Mit dem sanierten Großspielfeld und dem bereits im Frühjahr modernisierten Kunstrasen-Kleinspielfeld können wir dem Postsportverein beste Trainings- und Wettkampfbedingungen bieten. Gleichzeitig zeigen wir, dass Sportstätten auch Orte für Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und ein gesundes Stadtklima sein können.“

Der Eigenbetrieb Sportstätten setzt auf dem Gelände ein umfangreiches Biodiversitätsprojekt um. Auf 1.700 Quadratmeter Fläche entstehen Wildwiesen zum Wohlfühlen für Insekten und Kleintiere. Hinzu kommen 18 neue Bäume – darunter Apfeldorn, Apfel, Birne, Pflaume und Süßkirsche – sowie zehn Sträucher heimischer Sorten wie Holunder und Kornelkirsche. Steinhaufen und Totholzecken bieten Unterschlupf und Nahrung für zahlreiche Arten. Die Grünflächen sorgen auch für ein besseres Klima auf der Sportstätte.
Die Pflanz- und Pflegearbeiten werden vom Bauhof des Eigenbetriebs Sportstätten mit eigenem Personal übernommen. Die Bäume finanziert der Stadtbezirksbeirat Cotta mit rund 5.000 Euro. Ein 1.000-Liter-Wassertank aus dem Projekt „Gießkannenhelden“ sorgt für eine nachhaltige Bewässerung – und bietet Vereinsmitgliedern die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen.

Das Projekt basiert auf dem neuen Leitfaden „Sportstätten ökologisch gestalten“, den der Eigenbetrieb Sportstätten Dresden gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) entwickelt hat. Er dient als Vorbild für andere Kommunen und Vereine. 2026 soll auf der Anlage „Am Leutewitzer Park“ an der Steinbacher Straße 56 a das Tennen-Kleinspielfeld in einen Kunstrasen umgewandelt und mit neuer, energiesparender Beleuchtung ausgestattet werden. (StZ)

www.dresden.de/sport

 

veröffentlicht am: 11. November 2025
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