Haustürgespräche für die Gewinnung von Förderspendern
Wenn es an der Wohnungstür klingelt, ist es nicht immer der Postbote. Derzeit sind junge Menschen in Rotkreuz-Jacke unterwegs, die für Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes werben. Gesucht werden neue Förderspender. Die Werbenden sind an der DRK-Kleidung erkennbar. Sie weisen sich aus und nehmen kein Bargeld entgegen, informiert Ulrike Peter, die beim DRK-Kreisverband für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist.
Ziel der Aktion sei eine regelmäßige finanzielle Unterstützung durch Förderspender. Denn die ehrenamtlichen Strukturen des Deutsches Rotes Kreuz werden nicht staatlich gefördert. „Ausbildung, Einsatzkleidung, medizinisches Material und Fahrzeuge müssen überwiegend aus Spenden finanziert werden. Ohne regelmäßige Beiträge ist die Einsatzfähigkeit langfristig nicht gesichert“, erklärt Peters.
Die Ehrenamtlichen des DRK begegnen uns überall im Alltag: als Sanitäter bei Großveranstaltungen, als Bergretter in der Sächsischen Schweiz, oder bei Schwimmkursen für Kinder. Beim Jugendrotkreuz werden Kindern und Jugendlichen unter anderem die Grundlagen der Ersten Hilfe vermittelt.
Darüber informieren die Ehrenamtler an der Haustür. Sie tragen dazu bei, Förderspender zu gewinnen. Diese finanzielle Unterstützung schafft Planungssicherheit und ermöglicht, Ausbildungen kontinuierlich durchzuführen, Material zu ersetzen und Einsatzkräfte verlässlich vorzubereiten. (StZ)



