Sieben Baustellen für bessere Schulwegsicherheit an Dresdner Grundschulen
121.00 Euro gibt die Landeshauptstadt Dresden aus, um die Schulwege für Grundschüler sicherer zu machen. Gebaut wird in den Sommerferien an besonders brisanten Stellen mit dichtem Verkehr.
Markierte Sicherheitsbereiche und optimierte Parkordnung im Schulumfeld sollen das Wechseln der Straßenseite sicherer machen. Ein Mittel dafür sind Elternhaltestellen, die den PKW-Verkehr vor Ort besser strukturieren. Fünf Projekte sind bereits fertig, zwei werden bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen.
In Striesen entsteht zwischen Wittenberger Straße und Wartburgstraße ein neuer Fußgängerüberweg für die Kinder der 51. Grundschule. Die Arbeiten enden am 7. August. In Höhe der vorhandenen Mittelinsel entsteht ein Zebrastreifen. Dafür wird die Rosa-Menzer-Straße voll gesperrt. Die Gesamtkosten betragen rund 33.000 Euro.
Rund um die 8. Grundschule in Pieschen werden bis Mitte August Bordabsenkungen hergestellt, Markierungen aufgebracht, Radbügel installiert und Elternhaltestellen eingerichtet. Das soll die Trennung zwischen PKW- und Fußverkehr auf der Konkordienstraße deutlich verbessern. Kostenpunkt rund 21.000 Euro.
An der 4. Grundschule in der Neustadt gibt es bereits einen markierten Sperrbereich und Elternhaltestellen. Zusätzlich markieren Baken und Poller nun den Schutzbereiche und verhindern so das Parken von Fahrzeugen an der Querung. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 2.000 Euro.
In Löbtau, an der 35. Grundschule, sind Sperrflächen markiert, Elternhaltestellen eingerichtet und Radbügel für etwa 5.000 Euro eingebaut worden. Rund 15.000 Euro kosten die Bauarbeiten in Laubegast an der Donathstraße. Vor der 95. Grundschule sind Bordabsenkungen hergestellt worden. Außerdem erfolgten Markierungen rund um die Kreuzung Donathstraße/Troppauer Straße und Donathstraße/Brünner Straße. Verbesserungen gibt es in der Neustadt auf der Hohensteiner Straße.
An der 103. Grundschule wurde Bordsteine abgesenkt und Sperrflächen markiert. Sie verhindern ein Zuparken der Querungen. Durch die Einrichtung von Elternhaltestellen in der Nähe wird die Hohnsteiner Straße verkehrlich entlastet. Dafür gibt die Stadt ewa 5.000 Euro aus.
Der südöstliche Fußweg zwischen Gertrud-Caspari-Straße 14 und dem Boltenhagener Platz 8 ist auf einer Länge von etwa 90 Metern saniert. Die Oberflächen erhalten Betonpflaster. Die Arbeiten waren nötig, weil der Fußweg Wurzelschäden hatte. Kinder der 82. Grundschule können hier jetzt wieder besser laufen und sicher mit dem Fahrrad fahren. Die Arbeiten kosten etwa 40.000 Euro. (StZ)



