Verstehen ohne Worte

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von | Stadtweit, Kultur

41. Internationale PantomimeTheater-Festival Dresden vom 11. bis 15. November – Workshop am 7./8. November

Was zählt, sind Gestik und Mimik – Pantomime erzählt Geschichten ohne Worte. Viele Facetten des modernen Bewegungstheaters präsentiert das 41. Internationale PantomimeTheaterFestival in Dresden vom 11. bis 15. November. Auf dem Programm stehen fünf Abendvorstellungen und ein Kinderprogramm im Theaterhaus Rudi.

Die Künstlerinnen und Künstler aus Dänemark, Österreich, Frankreich, Brasilien, Kanada, Tschechien und Deutschland zeigen, wie vielfältig sich menschliche Beziehungen, Gefühle und fantastische Geschichten ohne Worte auf der Bühne darstellen lassen. Zuschauer erleben neben klassischer Clownerie, Pantomime sowie Puppen-, Objekt- und Tanztheater.

Am 11. November beginnt das Festival mit einer Gala der Gastgeber. Mimen der Trainingsgruppe des Mimenstudio Dresden e.V. zeigen unter dem Titel „Es ist angerichtet“ einige Szenen aus der Welt der Gastronomie, die sie zusammen mit dem Dresdner Pantomimen Tim Schreiber erarbeitet haben. Weitere Künstler des Festivals offerieren Ausschnitte aus ihrem Festivalprogramm. Mit dabei sind der österreichische Pantomime Silent Rocco und das DIRTZ Theatre aus Frankreich.

Wer sich selbst in der Welt der „stummen Sprache“ ausprobieren möchte, kann sich am Wochenende 7. und 8. November für einen Workshop mit der Pariser Compagnie À Fleur de Peau im Projekttheater anmelden oder an einer zweistündigen Masterclass der Mimin Joylyn Secunda aus Kanada am 14. November teilnehmen. Begleitend zum Festival zeigt die Ausstellung „Die europäische Geschichte der Pantomime“ im Theaterhaus „Rudi“ die Ursprünge dieser Kunstform und stellt bedeutende Künstler vor.

„Pantomime kennt keine Sprachbarrieren, und das macht das Genre so spannend“, sagt Michael Meinel vom Mimenstudio Dresden e.V., welcher das Festival organisiert. „Pantomime wird weltweit verstanden. Die Mimen agieren mit Körpersprache, mit Mimik und Gestik. Die Geschichten entstehen beim Zuschauer im Kopf, sie beflügeln die Phantasie und wecken vielfältige Emotionen.“ (StZ)

https://mimedresden.de

veröffentlicht am: 6. November 2026
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