Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ öffnen am 14. September bundesweit wieder zahlreiche Denkmale ihre Türen. Allein in Dresden sind es – koordiniert vom Amt für Kultur und Denkmalschutz – 66 teils sonst nicht zugängliche Denkmale. Außerdem werden zehn spezielle Führungen angeboten. Erlebbar wird über 7.000 Jahre Siedlungsgeschichte in Privathäusern, Schlössern und Profanbauten ebenso wie in Kirchen, auf Friedhöfen, in Gedenkstätten sowie in Industrie-, Technik- und Gartendenkmalen.
Der Fokus liegt in diesem Jahr auf den gesellschaftlichen, materiellen und ideellen Werten der Denkmalerhaltung. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten derer, die sich leidenschaftlich für Denkmale einsetzen, diese nutzen, pflegen und erhalten.
Zahlreiche Angebote richten sich besonders an Kinder und Jugendliche, so in der Auferstehungskirche Dresden-Plauen, am Archaeo‐Pfad im Dresdner Südwesten, im DenkRaum Sophienkirche, zum Straßenfest am Ernemannbau, in der Gedenkstätte Bautzner Straße, rund um den Bahnhof Klotzsche. Musik ergänzt an zahlreichen Orten das Programm und lädt zum Verweilen ein, darunter in der Christuskirche Dresden-Klotzsche, in der Garnisonkirche St. Martin, in der Waldschänke Hellerau und im Lingnerschloss. Literaturfans finden im Schloss Albrechtsberg Passendes. Zahlreiche Restauratoren, Handwerker und Architekten erläutern anschaulich ihre Projekte wie die Briesnitzer Kirche, das Gymnasium Dresden-Cotta, das Landesamt für Denkmalpflege/Ständehaus, die Versöhnungskirche Dresden-Striesen und einen Vierseithof im Schönfelder Hochland. Technische und Industriedenkmale sind erlebbar: Gohliser Windmühle, Zschoner Mühle, Personendampfer Diesbar, erstmalig die Montagehalle des ehemaligen Transformatoren- und Röntgenwerkes. Vorträge und Führungen ergänzen das Programm. Im Berufsschulzentrum „Prof. Dr. Zeigner“ stellen Teilnehmer des Pegasus-Programms ihr adoptiertes Denkmal, einen Erlwein-Bau, vor.
Programm unter www.dresden.de/denkmaltag



