Vernissage am 16. April im Haus der Architekten
Die Ausstellungen „Juden: Germania-Saxonia-Dresden 321–2026“ und „185. Jahrestag der Einweihung der Semper-Synagoge“ werden vom 16. April bis 12. Juni im Haus der Architekten auf der Goetheallee 37 in gezeigt. Deren Eröffnung findet am Donnerstag, 18 Uhr, statt. Für das sächsische Themenjahr Tacheles 2026 hat der KIW-Gesellschaft e. V. diese beiden Ausstellungen vorbereitet, die die Geschichte der Juden in Deutschland erzählen.
Juden: Germania-Saxonia-Dresden 321–2026
Die eine Ausstellung entstand bereits im Jahr 2021 im Rahmen des Bundesprogramms „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und war an vielen Orten der sächsischen Landeshauptstadt zu sehen. Die aktualisierte Schau heißt jetzt „Juden: Germania-Saxonia-Dresden. 321–2026“ und besteht aus 26 großen Plakaten, die in drei Deutsch, Englisch und Russisch über die Geschichte des Erscheinens der Juden auf deutschem Boden, ihr Auftreten in Sachsen, die ersten Erwähnungen in Dresden und über das Schicksal der jüdischen Gemeinde der sächsischen Hauptstadt bis heute berichten.
Die zweite Ausstellung widmet sich der Einweihung der Semper-Synagoge vor 185 Jahre. Auf zwölf Roll-Ups werden die Geschichte der Entstehung, des Bestehens und des tragischen Untergangs der Synagoge in Dresden – einem herausragenden Werk des Architekten Gottfried Semper – dargestellt. Der Eintritt ist frei.
Bis Ende 2026 wird die Ausstellung noch an sechs weiteren Orten zu sehen sein. (StZ)



