Bis zum 18. August dreht sich im COSMO Wissenschaftsforum im Kulturpalast alles um das Thema „Lichtlinien“. Hier im interaktiven Wissenschaftsforum kann man entdecken, wie sichtbares Licht und unsichtbare elektromagnetische Wellen unseren Alltag prägen – und wie Forschung und Technik sie nutzbar machen. Anhand von Exponaten, Experimenten und künstlerischen Arbeiten zeigt die Ausstellung, wie Strahlung gemessen, genutzt und gestaltet wird – von Wärmebildern bis zur Analyse von Materialeigenschaften.
Besucherinnen und Besucher können unterschiedliche Bereiche des elektromagnetischen Spektrums erkunden. Bei den „(un)sichtbaren Selfies“ wird sichtbar, wie Infrarotsensoren durch bestimmte Materialien „hindurchsehen“. Spektrale Objekte machen mit polarisiertem Licht verborgene Strukturen in Alltagsgegenständen sichtbar. Ergänzt wird die Ausstellung durch künstlerische Arbeiten aus einer Residency der Hochschule für Bildende Künste Dresden am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) sowie durch eine Camera obscura.
Auch beeindruckend zu sehen, wie Minerale unter UV-Licht zu leuchten beginnen. Sie offenbaren Merkmale, die unter normaler Beleuchtung nicht zu sehen sind.
Mit der Ausstellung „Lichtlinien“ übernimmt das HZDR zum ersten Mal die Kuratierung einer COSMO-Ausstellung. Gemeinsam mit weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen zeigt das HZDR neue Perspektiven auf das Licht als Forschungsgegenstand, technologische Ressource und kulturelles Phänomen. Der Eintritt ist frei. Begleitend finden Blitzführungen und Diskussionsveranstaltungen mit Forschenden für Erwachsene und Kinder statt. (StZ)



