Unterstützung gesucht für drei weitere Kopien historischer Skulpturen
Die Fußgängermeile auf der Hauptstraße in der inneren Neustadt ist um eine Attraktion reicher: Nach über zehn Jahren ist wieder die Barock-Figur „Bildhauerei“ zu sehen – als Kopie. Die Rückkehr der Skulptur war nur durch finanzielle Unterstützung vieler Förderer möglich. „Deshalb gilt mein Dank all denen, die sich an der Finanzierung der Skulptur beteiligt haben. Hervorzuheben ist das Engagement des Handels- und Kulturvereins Hauptstraße e. V. und der Dresdner Bürgerinnen und Bürger. Fast 4.000 Euro Spenden kamen dadurch zusammen“, freut sich Dr. Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. Stadtbezirksamtsleiter André Barth ergänzt: „Mein besonderer Dank gilt dem Stadtbezirksbeirat Neustadt, der wiederholt die Finanzierung übernommen hat. Für diese Figur wurden 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.“ Diplom-Bildhauer Sebastian Hempel schuf die Kopie im Jahr 2025 und verwendete dafür einen etwa fünf Tonnen schweren Rohblock aus feinkörnigem Cottaer Sandstein aus dem Steinbruch Neundorf.
Die Kosten beliefen sich auf rund 35.700 Euro, davon kamen 3.600 Euro vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, 10.000 Euro vom Stadtbezirk Neustadt und rund 18.000 Euro aus dem Fonds des ehemaligen DDR-Parteivermögens. Die übrigen 4.000 Euro waren Spenden aus dem Fonds Stadtgrün.
Drei leere Postamente warten noch auf die Komplettierung mit Skulpturen. Als nächste Figur soll die „Malerei“ folgen. Dr. Sascha Döll: „Auch hierfür benötigen wir wieder die Unterstützung der Dresdnerinnen und Dresdner. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende zugunsten des Fonds Stadtgrün bei der Finanzierung dieser Figur!“.
1979 kamen die barocken Skulpturen, die einst im Dresdner Zwinger standen, auf die neugestaltete Hauptstraße. Die Originale wurden aufgrund ihres schlechten Zustandes ins städtische Lapidarium. Seit 2023 werden von den Original-Skulpturen schrittweise Kopien angefertigt und wieder aufgestellt, bisher: „Archäologie“, „Architektur“, „Lied“, „Urania“ und zuletzt „Bildhauerei“. (StZ)
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Die Kopie der „Bildhauerei“ wurde aus Cottaer Sandstein hergestellt, links im Bild das Original. Foto: Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, Jenny Pfriem



