Ab 13. Juni öffentliche Vorstellung der Entwürfe
Ein weiterer Schritt hin zur neuen Carolabrücke: Vier von der Stadtverwaltung Dresden beauftragte Planungsbüros haben am 26. Mai ihre Entwürfe für die neue Brücke erstmals dem Begleitgremium vorgestellt. „Dresden will diese wichtige Elbquerung möglichst schnell und als leistungsfähige wie auch attraktive Brücke wiederherstellen“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Deshalb wurden vier Planungsbüros parallel beauftragt. Aber welche ist die beste Lösung? Am 13. Juni sind Interessierte zum Offenen Rathaus ins Stadtforum eingeladen, wo die Entwürfe erstmals öffentlich präsentiert werden und die Diskussion weiter gehen kann.
Stephan Kühn, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften ergänzt: „Die vier Entwürfe werden von den Dresdnerinnen und Dresdnern, den Mitgliedern des Stadtrates und des Begleitgremiums und auch den Fachexperten intensiv diskutiert werden. Wir haben die Beteiligungsmöglichkeiten am Entscheidungsprozess mit Absicht so umfangreich angelegt, damit am Ende die Gestalt des Ersatzneubaus auch möglichst breit von der Stadtgesellschaft getragen wird. So gestalten wir bewusst ein Stück lebendige Demokratie.“
Entsprechend der Aufgabenstellung und festgelegten Rahmenbedingungen erarbeiteten die Planungsbüros die Entwürfe. Zu jedem Entwurf wurden drei Visualisierungen eingereicht. Sie zeigen unterschiedliche Perspektiven und Gestaltungsansätze. Bei aller Unterschiedlichkeit der Konzepte legten die Planer Wert auf eine zeitgenössische Architektur, auf Leichtigkeit und Transparenz, so dass sich die Carolabrücke 3.0 gut in das Elbtal einfügt und Teil der bestehenden „Brückenfamilie“ wird. Die Visualisierungen sind unter www.dresden.de/carolabruecke einsehbar. (StZ)



