Prohlis bekommt eine eigene Oper: Sie wird am 19. und 20. Juni in der Sporthalle der 121. Oberschule „Johann Georg Palitzsch“ aufgeführt. Während der Termin am Freitag schon ausgebucht ist, kann das gemeinschaftliche Musiktheater am Sonnabend 11 und 17 Uhr noch besucht werden, eingebettet in ein Mitmachfest auf dem Schulhof von 13 bis 17 Uhr.
Im Mittelpunkt der Stadtteiloper steht Halley, ein Stück von einem Kometen, das in Prohlis landet und auf Menschen trifft. Daraus entwickelt sich eine abenteuerliche Zeitreise. In dem Stück wirken 350 Laien, überwiegend Kinder, Erwachsene und Profis zusammen, die das gemeinsam entwickelte und gestaltete Musiktheaterstück auf die Bühne zu bringen. Die Oper verbindet Musik aus verschiedenen Jahrhunderten (von Händels Wassermusik bis zu Also sprach Zarathustra von Richard Strauss), Live-Animation, Schauspiel, Tanz und Chor. Mit dabei sind das 130-köpfige Musaik-Orchester, 150 Kinder aus der 121. Oberschule und der 122. Grundschule, Mitglieder der Staatskapelle Dresden, verschiedene Ensembles der Ev.-luth. Kirchgemeinde Prohlis, Community-Chor und -Orchester und das aktiv einbezogene Publikum. Die Oper beschäftigt sich mit Fragen wie: Was ist Heimat? Wie gehen Menschen mit dem Fremden um? Was bleibt, wenn alles sich verändert? (StZ)



