Jugendhaus Game

BMX und Skaten hoch im Kurs

Veröffentlicht am Samstag, 13. Mai 2017

Der Verein Mobile Jugendarbeit Dresden-Süd betreibt das Jugendhaus Game seit 2005. Der Schwerpunkt liegt auf sportlichen Angeboten, gern wird von Jugendlichen auch die nahe BMX-Anlage genutzt.

Praktikantin Laura, Studentin der Evangelischen Hochschule Dresden, Daniel Rode und Sozialarbeiterin Franziska Schuster sind Ansprechpartner für die Jugendlichen (v. l. n. r.). Foto: Trache

Praktikantin Laura, Studentin der Evangelischen Hochschule Dresden, Daniel Rode und Sozialarbeiterin Franziska Schuster sind Ansprechpartner für die Jugendlichen (v. l. n. r.).

Foto: Trache

Das Jugendhaus Game wird seit 2005 vom Verein Mobile Jugend­arbeit Dresden-Süd betrieben. Die Geschichte des Hauses an der Gamig­straße 32 reicht aber zehn Jahre weiter zurück. »Unsere Lage zwischen der BMX-Anlage, eine offene Sport- und Spiel­stätte der Stadt Dresden, und dem Sport­platz der 121. Oberschule ist bestens dafür geeignet, auch als Jugendhaus einen Schwer­punkt auf sport­liche Angebote zu setzen«, so Sozial­ar­beiter Daniel Rode. Neben Stunt-Scootern können die Jugend­lichen während des offenen Treffs BMX-Räder und die entspre­chende Schutz­aus­rüstung im Jugendhaus ausleihen. Für die Jugend­lichen auf der BMX-Anlage sind die Sozial­ar­beiter auch erster Ansprech­partner bei Erste-Hilfe-Fällen.

In Koope­ration mit dem Amt für Stadtgrün und Abfall­wirt­schaft finden gemeinsam mit den Jugend­lichen regel­mäßig Reini­gungs­ak­tionen auf der BMX-Anlage statt. 2015 entstand im Jugendhaus Game eine Fahrrad- und Selbst­hil­fe­werk­statt. »Diese Werkstatt haben wir gemeinsam mit André, der ebenfalls begeistert Fahrrad fährt, aufgebaut. Für ihn haben wir eine Stelle im Bundes­frei­wil­li­gen­dienst geschaffen«, so Daniel Rode. Seit diesem Jahr ist mit Mario der nächste Bundes­frei­wil­li­gen­dienstler im Jugendhaus Game. Der 30-Jährige war lange im Gastro­no­mie­ge­werbe tätig und suchte eine neue Heraus­for­derung. Das dreiköpfige Team um Daniel Rode war von seinem Engagement begeistert und bot auch ihm diese Stelle an. »Er ist hochmo­to­viert und kommt jeden Tag mit einem strah­lenden Lächeln ins Jugendhaus«, erzählt Franziska Schuster, neben Senta Schelmat eine der beiden Sozial­ar­bei­te­rinnen. André ist noch heute ehren­amtlich im »Game« dabei und führt Mario zurzeit an die techni­schen Dinge heran, damit er bald die Fahrrad­werk­statt leiten kann.

Die Jugend­lichen ab zwölf Jahre haben zahlreiche Möglich­keiten, ihre Freizeit im »Game« zu verbringen. Billard und Tisch­kicker, aber auch Tisch­tennis stehen bei ihnen hoch im Kurs. An einem DJ-Pult können sie ihre eigene Musik mixen oder in der Chill-Ecke abhängen. Die Küche wird zum regel­mä­ßigen gemein­samen Kochen genutzt. Ferien­frei­zeit­fahrten, zum Teil in Koope­ration mit Street­workern und dem Jugendhaus Prohlis, gehören ebenso zum Angebot. Ein beson­deres Highlight steht mit dem »Come to Prohlis« vom 23. bis 25. Juni 2017 an. Unter­stützt von Sozial­ar­beitern aller Prohliser Jugend­ein­rich­tungen organi­sieren Jugend­liche eigen­ständig verschiedene Veran­stal­tungen für Jugend­liche. Das Jugendhaus »Game« unter­stützt maßgeblich das aktuelle Betei­li­gungs­projekt zur Neuge­staltung der »Eisfläche« direkt vor dessen Tür.

Claudia Trache

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