Einfach cool gemacht

Das war Sankt Pieschen 2016

Veröffentlicht am Dienstag, 14. Juni 2016

Pieschen war voll! Nämlich voller gut gelaunter Menschen, voller Musik, Spaß und Lebensfreude. Die Organisatorinnen und Organisatoren des Straßenfestes St. Pieschen hatten mal wieder voll Gas gegeben und den Stadtteil rund um die Oschatzer zu einer einzigen Partymeile gemacht. Für ... weiterlesen

Pieschen war voll! Nämlich voller gut gelaunter Menschen, voller Musik, Spaß und Lebensfreude. Die Organisatorinnen und Organisatoren des Straßenfestes St. Pieschen hatten mal wieder voll Gas gegeben und den Stadtteil rund um die Oschatzer zu einer einzigen Partymeile gemacht. Für Mittelmäßigkeit war kein Platz. Schon am 3. Juni war der Startschuss für die drei tollen Tage gefallen. Wir hatten den Samstag und den Sonntag für eine größere Tour vorgemerkt und trafen gleich zu Beginn Orts­amtsleiter Christian Wintrich, der seinen Beritt inspizierte und sich ebenso begeistert wie hochzufrieden zeigte. Allen Grund hatte er.

Drei Freilichtbühnen, täglich Hofmusik und zahlreiche Events in der Nachbarschaft prägten das Geschehen und ließen alles andere als schlechte Laune aufkommen. Die Klaviatur gelungener Volksfeste wurde gekonnt durchgespielt, rauf und runter. Es gab Kulinarisches, Musikalisches und Literarisches.

Auf der Freilichtbühne am Konkordienplatz präsentierte sich am Samstag die Band „No se trata de sexo“ unter dem neuen Namen „Canelazo“ mit einem Mix aus Reggae, Blues, lateinamerikanischen Rhythmen und beschwingten Offbeats. Nebenan forderte ein Kletterfelsen kleinen Gipfelstürmern alles ab. Es gab die beliebten Hüpfburgen, auch Ponyreiten und Kinderschminken durften nicht fehlen.

Liebeserklärungen von Christine Maria Ruby an Pieschen und Umgebung waren am Sonntag im Rahmen einer Lesung in der Galerie Bischoffberger zu hören. Literatur gab es auch in der Kreativen Werkstatt. Hier standen Erzählungen von Frauen mit Behinderung auf dem Programm und im Galvanohof fand das Familienfest der Stadtteilrunde Pieschen statt.

Auf der Oschatzer Straße sammelten sich die Leute um den Nachbarschaftstisch. Kurz zuvor war am Konkordienplatz ein von fünf Gemeinden veranstalteter ein Open-Air-Gottesdienst zu Ende gegangen. Musik, Pantomime und die in zeitgemäßer Sprache erzählte Lebensgeschichte des Mose begeisterten Teilnehmer und Gäste gleichermaßen: einfach cool gemacht. Am Ende erteilte Pfarrer Rentsch von der Laurentiusgemeinde Pieschen den Pieschnerinnen und Pieschnern den Segen. Beifall, es war perfekt, waren sich einige Besucherinnen spontan einig. Im kommenden Jahr wird es wohl wieder ein Stadtteilfest geben. Die Messlatte liegt hoch!

Steffen Möller

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